Nordschweden: Neues von der Junsele-Wölfin

Hat die Junsele-Wölfin einen neuen Rüden?

Es scheint so, dass die Junsele-Wölfin (Anm.: u.a. auch bekannt als "Rote Wölfin", "Susi" oder "Russische Wölfin") einen neuen Rüden gefunden hat. Ranger Stefan Tågestad folgt seit Mitte der vergangenen Woche der Spur von zwei Wölfen.

Der Ranger hat Proben aus der Wolfslosung für einen DNA-Test genommen, um zu überprüfen ob es sich um die Junsele-Wölfin handelt.
- Gestern waren mehrere Mitarbeiter der Landesverwaltung draußen unterwegs und haben zwei Wölfe östlich des Ångermanälven gespurt, berichtet der Raubtiersachverständige Gunnar Ledström

Wisst ihr welche Wölfe das sind?

- Das werden wir herausbekommen. Wir können sagen, dass sie reviermarkierend sind und die ganze Zeit zusammen laufen. Die Gene der Junsele-Wölfin sind besonders wertvoll für den schwedischen Wolfsbestand. In den vergangenen Wintern wurde die Wölfin mehrmals umgesiedelt, aber sie wanderte immer wieder zurück in ihr Revier.

Die Wölfe halten sich in einem Gebiet bei Junsele auf, in dem es auch Rentiere gibt.

Quelle: Sveriges Radio, 5. Dezember 2013

Anmerkungen zur Vorgeschichte der Wölfin:
Die ursprünglich aus der Finnisch-Karelischen Population stammende Wölfin wurde bereits 4-mal aus Rentierwirtschaftsgebieten Schwedens in südlichere Landesteile umgesiedelt, was bisher etwa 4,5 Millionen Kronen (ca. 540.000 Euro) gekostet hat. Zuletzt hielt sie sich in der Region Junsele auf wo sie Rentiere gerissen hatte. In der Vergangenheit wurden durch das Naturschutzamt bereits zwei sogenannte Schutzjagden auf das Tier genehmigt. Diese Genehmigungen sind aber vom Verwaltungsgericht gestoppt worden.
(Stand März 2013)

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Foto: Peter Peuker

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