Schweden: Lizenzjagdwolf war voll mit Schrot

In einem der Wölfe, die im Rahmen der diesjährigen Lizenzjagd in der schwedischen Provinz Värmland geschossen wurden, befanden sich zahlreiche Schrotkörner.

Die Angelegenheit ist der Polizei gemeldet worden und stellt ein doppeltes Jagdvergehen dar. Zum einen, der Beschuss des Wolfs an sich und zum anderen, der Beschuss mit Schrot.
Dieser Wolf war der schwerste von den 24 in Schweden freigegebenen Lizenzjagd-Wölfen im Winter 2017. Ein 44 Kilogramm schwerer Rüde.
Am Samstag, den 7. Januar, wurde der Wolf angrenzend zum Gebiet des Truppenübungsplatzes „Hårssjön Schießfeld“ erlegt. An diesem Tag ist fast an der gleicher Stelle eine Wolfsfähe geschossen worden. Nach Auffassung der Jäger handelte es sich dabei um das reviermarkierende Paar, aber nicht um die beiden Wölfe, die dort im Vorjahr reviermarkierend waren.
Insgesamt fand man 12 Schrotkörner im Körper des Tieres. Alle auf einer Körperseite von vorn nach hinten verteilt.
Die Untersuchung der Verletzungen deutet darauf hin, dass der Beschuss bereits vor einiger Zeit erfolgte.
– Die Verletzung war ausgeheilt, sagt Monica Stöllman, die die Ermittlerin für Jagdrechtsverletzung im Polizeibezirk von Värmland ist. Der Beschuss muss also mindestens einige Wochen alt sein.

aus dem Schwedischen: Peter Peuker
Quelle: nwt.se, 2017-1-18

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