Schweden: Neue Regierung uneins zur Bejagung des Wolfs

Trotzdem eine neue Wolfs-Lizenzjagd näher rückt, hat sich die rot-grüne Regierung noch nicht auf eine gemeinsame Wolfspolitik geeinigt. Die Grünen (Miljöpartiet) sind strikt dagegen Wölfe zu schießen, um deren Anzahl zu reduzieren. Während die Sozialdemokraten der Ansicht sind, dass dies notwendig sei.

Beide Parteien sind der Auffassung, dass es eine Schutzjagd auf den Wolf geben sollte. Also das Recht zu haben einen Wolf zuschießen, der beispielsweise Nutztiere reißt. Aber wenn es darum geht mit einer Lizenzjagd die Größe der Wolfspopulation zu begrenzen, haben die Parteien unterschiedliche Positionen. Die Sozialdemokraten sagen ja, die Grünen sagen nein.

Nach wie vor ist die "Wolfsfrage" ein sehr aktuelles Thema. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Seiten der Verwaltungen für eine Lizenzjagd, die nach dem Jahreswechsel beginnen soll. Laut Angaben des Naturvårdsverket (schwed. Naturschutzamt) wächst die Wolfspopulation kontinuierlich und es wird eingeschätzt, dass es gegenwärtig ungefähr 370 Wölfe in Schweden gibt.
Höchstwahrscheinlich kommt es dazu, dass das Naturschutzamt einigen Ländern grünes Licht gibt, wenn diese über die Wolfsbejagung entscheiden wollen. Einen konkreten Beschluss soll es dazu bereits in einigen Wochen geben, sagt Gunilla Skotnicka, Sektionschefin beim Naturschutzamt.
Wie sich die neue Regierung zu einer Lizenzjagd im Winter positioniert, darüber erhielt SverigesRadio keine Auskunft. Aber einen Tag vor der Wahl äußerte sich der jetzt neu gewählte Ministerpräsident, Stefan Löfven, in einer Debatte des Senders TV4 zur Lizenzjagd:
"Ja, wir werden eine Wolfspopulation haben. Aber es ist auch klar, dass es eine Lizenzjagd und eine Schutzjagd geben wird. Das steht außer Frage."
Die Grünen lehnen schon lange eine Wolfs-Lizenzjagd ab. Stina Bergström, Reichstagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der Grünen, erklärt warum:
"Wir sind der Auffassung, dass eine Wolfs-Lizenzjagd stattfinden kann, wenn die Population einen günstigen Erhaltungszustand hat, und diesen haben wir gegenwärtig nicht. Deshalb wollen wir jetzt keine Lizenzjagd."
Außerdem befürchtet Stina Bergström im Nachhinein Sanktionen der EU, wenn eine Wolfs-Lizenzjagd durchgeführt wird.

Zusammenfassung und Übersetzung aus dem Schwedischen von Peter Peuker

Quelle: SverigesRadio, 17. Oktober 2014

Bejagung des Wolfes in Schweden


Warum will man eine Schutzjagt auf Wölfe geben, dabei wird oft zu schnell gehandelt und vielleicht ein genetisch wertvolles Tier erlegt.- Man könnte es mit Vogelscheuchen, Schafhütter-hunde und vielleicht Glocken und Zaun mit Strom versuchen.- Wölfe erlegen ja nur die schwachen und kranken Tiere die eine leichte Beute sind. In Deutschland bekommt man ausserdem vom Bund einen Erstatungsbetrag für ein gerissenes Tier.-


Ich hoffe man lässt die Wölfe in Frieden durch die Wälder ziehen.- Ich war schon öfter dort in den Ferien und die einzigste Gefahr auf die wir gestossen waren, sind die Elche, sie sind gross und laufen über die Strassen und man muss darauf wirklich vorbereitet sein. GIVE WolVES a Chance  

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