Schweden/Jämtland:Vielfraße werden mit Wildkameras überwacht

Welchen Einfluss hat die Anzahl der Vielfraße (schwed. Järv), die es in der nordschwedischen Provinz Jämtland gibt, auf die Jagd und die Rentierzucht. Dieser Thematik hat sich die Landesverwaltung angenommen und führt ein Vielfraß-Monitoring durch.
Der Fernsehsender svt war in Storulvån in (West-Jämtland) unterwegs, um die Fachleute bei der Inventur zu begleiten.

Die Ranger Alf Kjellström und Mattias Sundbeck sind auf dem Weg hoch auf den Berg zu einer der Wildkameras die in einen Bach gefallen ist. Wahrscheinlich war das ein Vielfraß, der die abgerissen hat. Gleich gegenüber ist der Eingang der Höhle des Järv zu sehen, die mit der Kamera überwacht werden soll.
- Gestern haben wir auf den Kamerafotos einen Vielfraß auf dem Weg zur Höhle gesehen, der Futter mit sich schleppte. Wir glauben, dass ein Weibchen in der Höhle ihre Jungen aufzieht, sagt Ranger Alf Kjellström.
Vier Fotofallen wurden in diesem Gebiet aufgestellt. In ganz Jämtland sind 75 von diesen Überwachungskameras installiert. Jedes Jahr wird diese Inventur gemacht, um unter anderem die Entwicklung des Vielfraß-Bestandes zu kontrollieren.  
Wenn das Vielfraßweibchen in der Höhle Junge geboren hat, wird dies Reproduktion bezeichnet. Bisher sind 24 Reproduktionen von Vielfraßen in Jämtland dokumentiert. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Die meisten davon gibt es in den Regionen Härjedalen und Süd-Jämtland. In Storulvån wurde in diesem Jahr bisher eine Höhle gefunden. Und ob es hier Vielfraßjunge gibt wird sich noch herausstellen.

Quelle: svt - Nyheter/Regionalt, 16. Mai 2014


Landschaft in der nordschwedischen Region Härjedalen

 

 

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