Schwedisches Verwaltungsgericht stoppt Wolfsjagd

Heute hat das Schwedische Verwaltungsgericht beschlossen, dass die 3 Umweltschutz-organisationen (Anm. Rovdjursföreningen, Naturskyddsföreningen und WWF) mehr Zeit für das Berufungsverfahren gegen die Wolfslizenzjagd erhalten. Gleichzeitig hob das Gericht den Beschluss des Naturschutzamtes, Naturvårdsverket, zum Beginn der Jagd am 1. Februar auf. Das bedeutet wahrscheinlich, dass es auch in diesem Jahr keine Lizenzjagd geben wird. 
Das Naturschutzamt hatte einen Beschluss für die Jagd auf 30 Wölfe in 5 Revieren in den Provinzen Värmland, Dalarna und Örebro län gefasst.
Für diese drei großen Naturschutzorganisationen, die zusammen 400.000 Mitglieder und Förderer haben, ist das ein erneuter Sieg. Bereits im letzten Winter konnten diese die Lizenzjagd stoppen, der man vormals den Namen "Selektionsjagd" gab. Leider wurden vor der gerichtlichen Untersagung der Selektionsjagd damals dennoch drei Wölfe erschossen.

Quelle: Svenska Rovdjursföreningen, 15.01.2015

Weiterführende Links zu den Themen " neue schwedische Raubtierpolitik", "Lizenzjagdbeschluss des Naturschutzamtes" und "Berufung gegen den Lizensjagdbeschluss".

 

 

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