Wolf - Problem oder Problemlöser

Wolf - Wald - Wild


Die „Wolfs-Debatte“ bedarf dringend einer sachlichen und fachlich fundierten Auseinandersetzung. Voreingenommenheit oder die Anschauungen einiger Interessengruppen unkritisch anzunehmen, sollten nicht die Grundlage der Diskussion sein. Denn Wissenschaft und Forschung liefern uns viele Daten, Fakten und geben darauf basierend Antworten. Und hier sollte die Basis für die Debatte liegen. Man muss aber den „Mut“ haben, sich damit auseinander zu setzen, sich dem zu stellen.
„Wo der Wolf jagt, wächst der Wald“, das kann immer wieder gelesen werden und ist eines der Argumente von Wolfsbefürwortern. Der Wolf als Mitjäger verursacht unter anderem Veränderungen im Verhalten des Schalenwildes, ist ein in verschiedenen Nuancen hervorgebrachtes Bedenken von Jägern. Die subjektive Wahrnehmung wird häufig im Vergleich zu verlässlichen Informationen bevorzugt.
Die Wildbiologin Dr. Karoline Schmidt setzt sich umfassend in ihrem Artikel „Wolf – Problem oder Problemlöser?“ mit diesem Spannungsfeld auseinander. Ich meine, dass das eine Lektüre für alle ist, die sich darauf fachlich fundiert einlassen wollen. Frau Dr. Schmidt hinterlegt in ihrem Artikel eine Vielzahl wissenschaftlicher Quellen, die zum Studium einladen.
Ich bedanke mich für die Genehmigung der Veröffentlichung des Artikels „Wolf – Problem oder Problemlöser?“ bei Karoline Schmidt und der in Österreich erscheinenden Forstzeitung.

Dr. Karoline Schmidt ist freischaffende Wildbiologin. Sie lebt in Niederösterreich. karoline.schmidt(at)inode.at

aus dem Inhalt:

  • Ein neuer Mitspieler
  • Wolf kann Jäger nicht ersetzen
  • Unerwünschte Selektion
  • Geringer Reduktionseffekt
  • Keine Schnellschüsse
  • Keine Anmaßung der Natur (Wölfe als Korrektiv des bestehenden Jagdsystems)

Wolf - Problem oder Problemlöser (Teil 1)

Wolf - Problem oder Problemlöser (Teil 2)


Der Artikel erschien auch in ähnlicher Form in der ÖKOJAGD, 4-2018.

Peter Peuker                                                                               Rehfelde, im März 2019

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