Norwegen: Rekordwurf bei Wölfen

Ein Wolfspaar im Kynna-Revier (Provinz Hedmark) hat im Frühling einen Wurf mit 11 Welpen  bekommen. Das stellt einen Rekordwurf im skandinavischen Wolfstamm dar. Wissenschaftler des skandinavischen Wolfsprojekt "Skandulv" haben die Zählung durchgeführt, als die Tiere ca. 3 Wochen alt waren. Der Wurf bestand aus 8 männlichen und 3 weiblichen Welpen.

Quelle: http://www.forskning.no/artikler/2010/august/257966

Wolfslizenzjagd in Norwegen beantragt

Der Verband norwegischer Jäger und Angler hat bei den Behörden des Landes die Lizenzjagd auf Wölfe innerhalb und auserhalb der Wolfs-Managementgebiete beantragt. Der Verband stellt fest, dass es 5 Wolfsreviere in Norwegen gibt und darüber hinaus 5 Reviere im Bereich der schwedisch-norwegischen Gernzregion. Im Jahr 2009 wurden 3 Würfe registriert, 2 in den Managementgebieten und einer außerhalb.

Quelle: http://www.jagareforbundet.se/svenskjakt/Startsida/Nyheter/2010/08/Norsk...

 

Värmland: Nachkomme von einem russischen Wolf

 

Wolfsnachwuchs im Amungen Revier

Mehrere Beobachtungen scheinen nun zu bestätigen, dass es in der Region um den See Amungen (Hälsingland, Schweden) einen Wurf bei den Wölfen gibt. Das ist um so erfreulicher, da während der Wolfslizensjagd im vergangenem Winter beide Leitwölfe geschossen wurden. Beim Spuren im Frühling wurde bereits von Mitarbeitern der Landesverwaltung ein reviermarkierendes Wolfspaar festgestellt.

Quelle: http://helahalsingland.se/ovanaker/edsbyn/1.2228924-ny-vargkull-i-amunge...

Braunbär mit automatischer Kamera gefilmt

Im Wald bei Ljustorp (nördlich von Sundsvall, Schweden) gelang Lars Hedman mit einer automatischen Kamera einen Braunbären zu filmen. Mit der Kamera sollten eigentlich die Aktivitäten der Elche an einem Salzleckstein dokumentiert werden. Um so überraschter war Lars als plötzlich der Bär im Bild auftauchte und offensichtlich großes Interesse an der Salzlecke wegen der dort vorhandenen Elchwitterung fand.

Ein stimmungsvolles Video über Wölfe

Jagd auf Wölfe stört deren Sozialleben

Bejagte Wölfe verhalten sich nicht so wie Wölfe in Schutzgebieten. Die hohe Sterblichkeit führt bei den Tieren zur Verzerrung des Soziallebens. Handlungsmuster werden im Rudel nicht weitergegeben und die jungen Wölfe sind schlechtere Jäger. So argumentieren Wissenschaftler aus den USA und Kanada, die Studien zwischen den Familienstrukturen bei Wölfen in streng geschützten Gebieten mit Wölfen in Regionen, in denen die Jagd auf Wölfe zugelassen ist, verglichen haben. Eine Wolfspopulation ist mehr als nur eine Anzahl von Tieren.

Norwegen: "Statt ein Wolf wurden zwei geschossen"

Im Rahmen einer sog. Schutzjagd wurden in der Gemeinde Ringebu (Provinz Hedmark, Ostnorwegen) zwei Wölfe geschossen. Eine Erlaubnis war aber nur für einen Wolf erteilt worden. bei den Tieren handelte es sich um einen Wolf mit einem Körpergewicht von 36,5 kg und eine Wölfin von 33 kg Gewicht. Die staatliche Naturaufsichtsbehörde "Statens naturoppsyn" (SNO), die u.a. auch für Umweltkriminalität zuständig ist, prüft nun den Fall.

Quelle: http://www.nrk.no/nyheter/distrikt/hedmark_og_oppland/1.7188545

Nordschweden: Großes Interesse an der Luderjagd auf Bären

Weit aus größer als angenommen ist das Interesse an der Luderjagd auf Bären im kommenden Herbst. Bis Mittsommer sind beim Jagdverband in der Provinz Västerbotten fast 250 Bewerbungen dafür eingegangen. Bei dieser Jagdform werden die Braunbären mit Fisch- oder Schlachtabfällen von Wild angelockt und aus einer Deckung heraus geschossen. Im Jahr 2001 wurde diese Jagdform verboten, weil die Bären dabei den Menschen zu nahe kommen. (Anm.: Die Gefahr besteht insbesondere darin, dass sich die Tiere an menschliche Nähe und menschliche Witterung gewöhnen und dies u.U.

18.000 Unterschriften gegen die Wolfs-Lizenzjagd

Die schwedische Vereinigung zum Schutz der Raubtiere "Svenska rovdjurföringen" hatte im Frühjahr und Frühling  2010 eine Unterschriftenaktion gegen die Wolfsjagd gestartet. Anlass war die im Januar und Februar 2010 nach Jahrzehnten erstmals wieder durchgeführte Lizenzjagd auf den Wolf. Bereits am 27. April überreichten Vertreter des Vereinigung den dicken Stapel mit 18.000 Unterschriften Umweltminister Andreas Carlgren.

Quelle: http://www.rovdjur.se/viewNavMenu.do?menuID=9&oid=929

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Outdoortouren im Nordland