Ein stimmungsvolles Video über Wölfe

Jagd auf Wölfe stört deren Sozialleben

Bejagte Wölfe verhalten sich nicht so wie Wölfe in Schutzgebieten. Die hohe Sterblichkeit führt bei den Tieren zur Verzerrung des Soziallebens. Handlungsmuster werden im Rudel nicht weitergegeben und die jungen Wölfe sind schlechtere Jäger. So argumentieren Wissenschaftler aus den USA und Kanada, die Studien zwischen den Familienstrukturen bei Wölfen in streng geschützten Gebieten mit Wölfen in Regionen, in denen die Jagd auf Wölfe zugelassen ist, verglichen haben. Eine Wolfspopulation ist mehr als nur eine Anzahl von Tieren.

Norwegen: "Statt ein Wolf wurden zwei geschossen"

Im Rahmen einer sog. Schutzjagd wurden in der Gemeinde Ringebu (Provinz Hedmark, Ostnorwegen) zwei Wölfe geschossen. Eine Erlaubnis war aber nur für einen Wolf erteilt worden. bei den Tieren handelte es sich um einen Wolf mit einem Körpergewicht von 36,5 kg und eine Wölfin von 33 kg Gewicht. Die staatliche Naturaufsichtsbehörde "Statens naturoppsyn" (SNO), die u.a. auch für Umweltkriminalität zuständig ist, prüft nun den Fall.

Quelle: http://www.nrk.no/nyheter/distrikt/hedmark_og_oppland/1.7188545

Nordschweden: Großes Interesse an der Luderjagd auf Bären

Weit aus größer als angenommen ist das Interesse an der Luderjagd auf Bären im kommenden Herbst. Bis Mittsommer sind beim Jagdverband in der Provinz Västerbotten fast 250 Bewerbungen dafür eingegangen. Bei dieser Jagdform werden die Braunbären mit Fisch- oder Schlachtabfällen von Wild angelockt und aus einer Deckung heraus geschossen. Im Jahr 2001 wurde diese Jagdform verboten, weil die Bären dabei den Menschen zu nahe kommen. (Anm.: Die Gefahr besteht insbesondere darin, dass sich die Tiere an menschliche Nähe und menschliche Witterung gewöhnen und dies u.U.

18.000 Unterschriften gegen die Wolfs-Lizenzjagd

Die schwedische Vereinigung zum Schutz der Raubtiere "Svenska rovdjurföringen" hatte im Frühjahr und Frühling  2010 eine Unterschriftenaktion gegen die Wolfsjagd gestartet. Anlass war die im Januar und Februar 2010 nach Jahrzehnten erstmals wieder durchgeführte Lizenzjagd auf den Wolf. Bereits am 27. April überreichten Vertreter des Vereinigung den dicken Stapel mit 18.000 Unterschriften Umweltminister Andreas Carlgren.

Quelle: http://www.rovdjur.se/viewNavMenu.do?menuID=9&oid=929

Dalarna: Begegnung zwischen Bärenmutter und Mensch

Als Eric Munters Bauholz zu seiner Hütte in der Nähe von Vansbro (schwedische Provinz Dalarna) brachte, wurde er von einer Bärin attackiert. Wutschnaubend und sehr aufgeregt kam die Bärin angerannt und stoppte 10 Meter vor Eric. Das ging alles sehr schnell, berichtet er. Eric behielt die Angreiferin im Auge und wich langsam zurück. Dann sah er zwei Bärenjunge. Blitzschnell rannten die beiden zur nächsten Kiefer und klammerten sich an deren Stamm. Im selben Augenblick attackierte ihn die Bärin erneut ohne jedoch „handgreiflich“ zu werden.

Schweden: 322 Bären können geschossen werden

Das staatliche Naturschutzamt Schwedens "Naturvårdsverket" hat beschlossen, dass maximal 322 Braunbären innerhalb eines Jahres vom 1. Juli an gerechnet im Rahmen von Lizenz- und Schutzjagden geschossen werden können. Die konkrete Umsetzung des Beschlusses wurde an die 6 Landesregierungen von Norrbotten, Västerbotten, Jämtland, Västernorrland
Dalarna und Gävleborg delegiert.

Quelle: http://www.naturvardsverket.se/sv/Arbete-med-naturvard/Nyheter/Skydds--o...

Wolf in Norwegen geschossen

Im Rahmen einer Schutzjagd wurde am Freitagabend (18. Juni 2010) ein Wolfsrüde (Gewicht 44 kg) geschossen. Eine Woche bevor die Abschussgenehmigung erteilt wurde, hatte der Wolf in den  Rentierherden im Gebiet Elgå (Provinz Hedmark) "gewütet". Es handelte sich um einen mit  Funksender versehenen Wolf aus dem Fulufjäll in der schwedisch - norwegischen Grenzregion (Dalarna in Schweden - Hedmark in Norwegen). Ob das "Problem" allerdings mit diesem getöteten Wolf gelöst ist bleibt fraglich, denn ein an der Jagd beteiligter Jäger sah auf der Heimfahrt einen weiteren Wolf.

Größe der Wolfspopulation in Schweden offensichtlich unverändert

Das vorläufige Ergebnis zur Ermittlung des Wolfsbestandes zeigt, dass die Zahl der in Schweden vorkommenden Wölfe fast unverändert im Vergleich zwischen den Wintern 2009/2010 und 2008/09 ist. Im Februar nach der Lizenzjagd, bei der 28 Wölfe geschossen wurden, gab es zwischen 172 und 208 Wölfe. Möglicherweise gibt es bis zu 20 Tiere mehr, aber um dies zu bestätigen sind weitere Untersuchungen (DNA-Tests) erforderlich. Der Reichstag hat als Etappenziel bis zu 20 Regenerationen (Würfe) pro Jahr und einen vorübergehenden Maximalbestand von 210 Tieren festgelegt.

46 tote Wölfe seit Neujahr in Schweden

In Schweden und in Norwegen gab es in diesem Jahr bereits 48 tote Wölfe, davon 2 in Norwegen. Während der Lizenzjagd wurden 28 Wölfe geschossen, 7 Wölfe im Rahmen von Schutzjagden, durch die Eisenbahn kamen 5 ums Leben, ein Wolf wurde vom Auto überfahren, wegen Verletzungen hat man 2 getötet, 2 Wölfe wurden mit unklarer Todesursache aufgefunden und 2 Wölfe sind illegal getötet worden (deren Körper wurden jedoch nicht gefunden). Am vergangenen Dienstag, den 8. Juni, fand man einen toten Wolf in Nyskoga nördlich von Torsby.

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Outdoortouren im Nordland

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