Nordschweden: gestiegene Zahl von Schutzjagdanträge auf den Bär

Schutzjagdanträge auf Bär und Vielfraß sind in diesem Jahr mehr denn je in der Landesverwaltung von Norrbotten eingegangen. Die Raubtierinventur erbrachte auch, dass es mehr Vielfraße als in den Vorjahren gibt. Das Naturschutzamt sollte eine erweiterte Schutzjagd auf den Vielfraß zu lassen, so die Auffassung der Landesregierung von Norrbotten.
Vielfraß und Bär verursachen große Probleme in mehreren Samengemeinden, vor allem während der Setzzeit der Rentierkälber. Über 30 Anträge sind bisher eingegangen und mehrere sind bewilligt worden.

Schulkinder erfahren mehr über Raubtiere

Die Wolfsdebatte im Winter und im Frühling wurde in Schweden sehr hitzig geführt. Wie gefährlich sind eigentlich Raubtiere? Was ist richig und was ist falsch? Schulkindern Antworten auf diese und andere Fragen zu geben, das versucht das Raubtierzentrum "Die 5 Großen" in Järvsö (Provinz Hälsingland).
"Die 5 Großen" sind: björn (Bär), varg (Wolf), järv (Vielfraß), lodjur (Luchs), kungsörn (Steinadler) och männsika (Mensch)

Quelle: sverigesradio.se

Jadtourismus in Schweden

 

Nördlich von Orsa in Dalarna können Jagdlizenzen für die Vogeljagd und die Jagd auf Braunbären in einem der Gebiete mit der höhsten Bärendichte in Schweden erworben werden. 
800.000 Kronen im Jahr beträgt mittlerweile der Umsatz dieser Gäste-Jagd-Betreuung, die auf einer Fläche von 75.000 ha stattfindet. 60 Jagdgäste in den ersten 4 Tagen der Bärenjagd und 300 Vogeljäger im vergangenem Jahr waren zu verzeichnen.

Quelle: http://www.jaktojagare.se/se/article.php?id=426477&context=60321

Wieder "Luderjagd" auf Bären?

Der Schwedische Jagdverband möchte die "Luderjagd" auf den Braunbär wieder einführen. Als Begründung wird hervorgebracht, dass diese Jagdmethode sicherer ist.
2001 wurde die Luderjagd, bei der Beutegreifer mit Aas angelockt und vom Hochsitz aus geschossen werden, verboten. Die Jagdverbände von Jämtland, Västernorrland und Västerbotten möchten diese Luderjagd wieder praktizieren. Der Bärenbestand ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Bei der Begegnung zwischen Jäger und Bär kam es in der Vergangenheit zu mehreren schwerwiegenden Zwischenfällen.

Schwedischer Jagdverband regt Dialog an

Der Schwedische Jagdverband will einen Dialog zwischen Jägern, der Polizei und Mitarbeitern der Verwaltung in Wolfs-Regionen. Anlass sind aktuelle Meldungen über illegale Wolfsjagden und Bedrohungen von Verwaltungsangestellten, die mit Raubtierfragen befasst sind. 

Meldung lesen

Quelle: Radio Schweden International

Wolf-Hasser bedrohen schwedische Beamte

Jeder zweite schwedische Beamte der sich mit Raubtierfragen beschäftigt, insbesondere in Regionen in denen die Wolfsjagd zugelassen wurde, ist schon einmal bedroht worden.

Quelle: http://sverigesradio.se/cgi-bin/international/nyhetssidor/artikel.asp?ny...

WWF-Patrouille rettet Eisbärwaisen

Ein verweistes "Eisbären-Baby" wurde in Ostsibirien vor dem Hungertod gerettet. „Vermutlich wurde das Muttertier von Wilderern getötet oder es hat ihr Junges während eines Schneesturms, der wenige Tage zuvor auf der Insel gewütet hatte, verloren“, befürchtet WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler.

"Wolfs-Krieg" - Dokumentation im schwedischen Fernsehen

Am Abend des 2. Mai lief im schwedischen Fernsehen (SVT) eine Dokumentation, die das Thema "Wolfs-Krieg" zum Inhalt hatte. Darin soll von einem geheimen Netzwerk von mehr als 200 Jägern in den Wolfsregionen berichtet worden sein, die den "bewaffneten Kampf" gegen die Existenz des Wolfs aufgenommen haben. Dieser Bericht erregte große Aufmerksamkeit.
Gunnar Glöersen vom Schwedischen Jagdverband in Värmland bezweifelt, dass es ein solches Netzwerk gibt. Vielmehr handelt es sich dabei um Männer mit einem sehr ausgeprägtem Ego und einer nicht geringer Portion "Mythomanie".

"Wer hat Angst vorm bösen Wolf?"

Mit der Überschrift "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?", Unterschrift "Konflikt zwischen Naturschützern und Jägern wächst", hat der in Ostbrandenburg erscheinende Märkische Markt in seiner Ausgabe vom 28./29. April 2010, Seite 8, einen halbseitigen Beitrag veröffentlich (leider nicht im Web verfügbar). Darin klagen Jäger ihr Leid über die "rasante Ausbreitung" des Wolfs in Brandenburg.

Kungsörn: Inventurergebnisse für 2009

Das Zentrum für Wildschäden "Viltskadecenter" hat die Bestandsermittlung zum Steinadler (Kungsörn) 2009 veröffentlicht.
Hier ein paar Zahlen:
- bekannte Steinadlerreviere in Schweden: 832 (davon 669 innerhalb von Rentierhaltungsgebieten)
- erfolgreiche Bruten: 91
- missglückte Bruten: 30

Mehr Infos und Kartenmaterial unter: http://www.viltskadecenter.se/images/stories/Publikationer/resultat_fran...

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Outdoortouren im Nordland