Beschluss: Erste "wolfsfreie" Kommune in Schweden?

Die Gemeindevertreter von Nordanstieg im norrländischen Hälsingland haben am Montag, den 15.02.2010, beschlossen, die erste "wolfsfreie" Kommune Schwedens zu werden. Und das obwohl es kein bekanntes Wolfsvorkommen dort gibt. Bisher wurden auch noch nie Probleme mit Wölfen, die von außerhalb in das Gemeindegebiet gewechselt sind, registriert. Der Wolf verursacht Ärger für die Weideviehhaltung und für die Jäger, die die Loshundjagd durchführen, so lautet eine Begründung für den Beschluss.

Schweden: Referendum zum Wolf?

Die gemäßigt konservative Partei Schwedens "nya Moderaterna" (Die neuen Moderaten) fordert einen Volksentscheid über den Wolf. Anliegen dieses Referendums soll sein, ob Wölfe in den jeweiligen Provinzen vorkommen oder nicht vorkommen dürfen. Das wäre für Wolf und Mensch vorteilhaft, meinen die "nya Moderaterna".
Weil es mit Loshundjagd, Weidehaltung, Rentier- und Schafzucht nicht zu vereinbaren ist, sollte jede Provinz selber entscheiden können ob sie Wölfe haben will oder nicht.

Kontaktscheue Zuzügler

Wölfe in der Lieberoser Heide in Brandenburg oder das siebte Wolfsrevier der Region!

Artikel lesen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Woelfe-Lausitz-Lieberoser-...

Die Schweden fürchten sich am meisten vor Bären

Von den Tieren des Waldes fürchten die Schweden am meisten die Begegnung mit einem Bären. Dieses Ergebnis erbrachte eine Umfrage, die Wissenschaftler der Schwedischen Landwirtschaftsuniversität durchgeführt haben. Vier Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass fast die Hälfte der Schweden zwischen 16 und 65 Jahren Angst vor Bären haben. 1980 war das noch anders, da hatten die meisten noch Angst vor Elchen, aber bei weitem nicht so ängstlich wie man gegenwärtig vor Bären ist. Nach dem Bär kommt das Wildschwein gefolgt vom Wolf.

Wölfe im Fichtelgebirge

Der "Nordbayerische Kurier" meldet in seiner Ausgabe vom 11.02.2010, dass offensichtlich wieder Wölfe durch das Fichtelgebirge streifen. Diese könnten durchaus von der Lausitz dorthin gewandert sein, denn die liegt nur in 250 km Entfernung. Genaueres kann aber erst nach genetischen Untersuchungen an Hand des Wolfskots festgestellt werden.

Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1287830/details_8.htm

Raubtierzäune sind nicht immer das Beste

Millionen Kronen aus Steuergeldern wurden in schwedischen Provinzen für das Aufstellen von Raubtierzäunen verschleudert, in denen es nur ein paar Wölfe gibt. Eine neue Studie zeigt, dass viel rentablere Maßnahmen auf Schafweiden machbar sind, die bereits Wolfsangriffen ausgesetzt waren.

Schweden: 209 Luchse dürfen in diesem Winter erlegt werden

Das staatliche Naturschutzamt hat heute, am 9. Februar 2010, die Genehmigung für das Erlegen von 209 Luchsen erteilt. Auf die Provinzen/Länder verteilt bedeutet dies:
Norrbottens län 24 Tiere, Västerbotten 35, Jämtland 60, Västernorrland 8, Gävleborg 8, Dalarna 18, Värmland 20, Västra Götaland 7, Örebro 7, Västmanland 6, Uppsala 15 und Stockholms län 1 Tier.

Der schwedische Jagdverband hatte eine Freigabe von 350 Luchsen gefordert. Dies sei notwendig um den Luchsbestand auf einem Niveau von weniger als 1250 Tieren zu bringen, so wie es der Reichstagsbeschluss vorsieht.

Woher kommt die Angst vor Wölfen?

Warum haben einige Menschen Angst vor Wölfen und anderen Raubtieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Umweltpsychologin Maria Johansson von der Technischen Universität Lund (Südschweden). Ist es die gleiche Angst wie vor Spinnen, Schlangen und Ratten oder hat diese andere Wurzeln?
Nicht in allen Ländern die eine Wolfspopulation haben, herrscht eine so große Aufregung bei diesem Thema wie in Schweden. So kommen z.B. in Norditalien auch viele Wölfe vor, aber keinesfalls gibt es dort eine so aufgeregte Debatte.

Schweden: Elternlose Wolfswelpen werden beobachtet

Die Landesregierung von Gävleborg län hat vom stattlichen Naturschutzamt eine finanzielle Hilfe von 100.000 Kronen (ca. 9.800 €) bekommen, um die Bewegungen der Welpen zu überwachen/zu dokumentieren, deren Eltern bei der Schutzjagd im Januar erschossen wurden.

Wolf & Bär sind bei den meisten Deutschen willkommen

Laut einer Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Wildtierstiftung durchgeführt wurde, heißen 49%  der Deutschen Wolf & Bär willkommen. Tiere die einst hier gelebt haben sollen auch das Recht besitzen sich wieder anzusiedeln.
Nicht mal ein Drittel spricht sich gegen die Rückkehr aus. Als Gründe werden von den Befragten eine Gefährdung des Menschen oder wirtschaftlichen Schäden, z.B. Risse bei Nutztieren, genannt.

Quelle:http://www.deutschewildtierstiftung.de/presse/umfragen/emnid_baer_und_wolf.php

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