Der Wolf ein guter Ökologe

US-Wissenschaftler meinen, dass der Wolf durch seinen "Eingriff" in die Schalenwildbestände zur Erhöhung der Biomasse und der Pflanzenvielfalt beiträgt. Es könnte sogar möglich sein, dass Wölfe daran mitwirken beschädigte Ökosysteme wieder herzustellen. Die Größe des Wolfsrudels und dessen Lebensraum spielen dabei eine wichtige Rolle. Darum schlagen sie vor, die Wölfe einer kleinen und kontrollierten Population über ein Geoinformationssystem jeder Zeit orten zu können. Die Anzahl der Wölfe soll über eine spezielle Art der Empfängnisverhütung reguliert werden.

Steigende Zahl von Berichten über Raubtierbeobachtungen im Internet

Immer mehr Bewohner der schwedischen Provinz Västmanland berichten über ihre Raubtierbeobachtungen via Internet. Seit dem Herbst gibt es die Internetseite http://www.rovobs.se der Landesregierungen (bisher beteiligen sich daran 5 Provinzen) auf der berichtet werden kann, wo und wann man ein Raubtier beobachtet hat, z.B. einen Wolf oder Luchs. Auch die Möglichkeit der Darstellung des Beobachtungsortes per Google-Maps ist möglich.

WWF: Fallenjagd auf den Luchs stoppen!

Von den 1.130 Luchsen, die in Schweden in den letzten 14 Jahren erlegt wurden, sind 30 % mit Fallen gefangen worden. 46 Prozent von diesen hatten Holzsplitter im Magen. Diese wurden aufgenommen als die Luchse versuchten sich aus den Fallen zu befreien. Andere Tiere zogen sich dabei Verletzungen an den Zähnen und Krallen (17 %) zu. Die Stattliche Veterinärmedizinische Anstalt (SVA) führte diese Untersuchung im Auftrag des WWF durch.

Schwedische Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen für die Wolfspopulation

Schwedische Wissenschaftler der Universitäten Uppsala und Lund fordern auf ArtDatenbanken (http://www.artdata.slu.se/default.asp) von der Regierung, sofort mit der Erneuerung des genetischen Materials der Wolfspopulation zu beginnen. Dies muss passieren bevor eine weitere Lizenzjagd auf den Wolf stattfindet. Die Lizenzjagd ist ein Glücksspiel mit einer bedrohten Population, schreiben die Wissenschaftler in einem offenen Brief.

Brandenburg: Wolf in der Lieberoser Heide

Es hat sich bestätigt auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lieberose südlich von Beeskow hat mindestens ein Wolf sein Revier bezogen. Mehrere Sichtungen/Ablichtungen,  u.a. durch eine automatische Kamera, und gefundene Spuren bekräftigen dies. 

Reportage auf "rbb AKTUELL"  vom 26.01.2010

neuer Film auf AmarokTV

Am 26.01. habe ich den 2. Teil des Film "Store Mosse - Großes Moor" fertiggestellt. Einen Tag später war er online und kann hier auf AmarokTV oder bei YouTube unter folgenden Links gesehen werden:

"Store Mosse - Großes Moor" auf AmarokTV

"Store Mosse - Großes Moor" auf YouTube  

Reportage im NDR: Wolfsjagd in Schweden

Am Sonntag, den 24.01.10, wurde in der Sendung Ostseereport im NDR unter anderem über die Lizenzjagd auf Wölfe in Schweden berichtet. Wer die Sendung verpasst hat kann dies hier nachholen:

NDR Mediathek

(Kommt etwa im 2. Drittel der Sendung.)

Schweden: Neu gegründete Partei will auch für Wolfsgegner da sein

Die vor wenigen Tagen in Mittelschweden gegründete Partei "Landsbygdsdemokraterna" (Die Landdemokraten) will keine freilebenden Wölfe in Schweden.
- Die Menschen auf dem Land sollen nicht vor den Wölfen gerettet werden. Wölfe soll es geben, aber in richtig dimensionierten Gehegen, so das darin gute Bedingungen für die Wölfe und das Wild vorhanden sind.
Diese Position vertritt Parteisprecher Ola Berg.
- Seines Wissens gibt es auf dem Land eine sehr große Angst vor dem Wolf. Diese Angst wird in der immer mehr zentralisierten Politik nicht mehr ernst genommen.

Wolfsstreit in Schweden

Der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren war erst konform mit den Wissenschaftlern, die einen Bestand von 500 - 1000 Wölfe zum Überleben des Bestandes forderten. Dann setzte sich die Jagdlobby in Gang und der Umweltminister akzeptierte eine Obergrenze von 210 Wölfen. Das kann bedeuten, dass schon im nächsten Jahr 60 Wölfe geschossen werden.

Quelle: http://www.aftonbladet.se/nyheter/article6430106.ab

Wolf "Alan" sendet nicht mehr

18. Dezember 2009: Von dem bis nach Weißrussland gewanderten Wolf „Alan“ werden keine GPS-Signale mehr empfangen. Der am 13.03.09 besenderte Jungwolf des Nochtener Rudels hatte Ende April sein Elternterritorium in der Lausitz verlassen und in ca. zwei Monaten Polen durchquert. Zuletzt hielt sich der Rüde im Grenzgebiet zwischen Weißrussland und Litauen auf. Vor einigen Wochen fiel der Sender aus. Ob es sich um einen technischen Defekt handelt, oder ob der Wolf getötet wurde, ist unbekannt.

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Outdoortouren im Nordland