Schwedische Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen für die Wolfspopulation

Schwedische Wissenschaftler der Universitäten Uppsala und Lund fordern auf ArtDatenbanken (http://www.artdata.slu.se/default.asp) von der Regierung, sofort mit der Erneuerung des genetischen Materials der Wolfspopulation zu beginnen. Dies muss passieren bevor eine weitere Lizenzjagd auf den Wolf stattfindet. Die Lizenzjagd ist ein Glücksspiel mit einer bedrohten Population, schreiben die Wissenschaftler in einem offenen Brief.

Brandenburg: Wolf in der Lieberoser Heide

Es hat sich bestätigt auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lieberose südlich von Beeskow hat mindestens ein Wolf sein Revier bezogen. Mehrere Sichtungen/Ablichtungen,  u.a. durch eine automatische Kamera, und gefundene Spuren bekräftigen dies. 

Reportage auf "rbb AKTUELL"  vom 26.01.2010

neuer Film auf AmarokTV

Am 26.01. habe ich den 2. Teil des Film "Store Mosse - Großes Moor" fertiggestellt. Einen Tag später war er online und kann hier auf AmarokTV oder bei YouTube unter folgenden Links gesehen werden:

"Store Mosse - Großes Moor" auf AmarokTV

"Store Mosse - Großes Moor" auf YouTube  

Reportage im NDR: Wolfsjagd in Schweden

Am Sonntag, den 24.01.10, wurde in der Sendung Ostseereport im NDR unter anderem über die Lizenzjagd auf Wölfe in Schweden berichtet. Wer die Sendung verpasst hat kann dies hier nachholen:

NDR Mediathek

(Kommt etwa im 2. Drittel der Sendung.)

Schweden: Neu gegründete Partei will auch für Wolfsgegner da sein

Die vor wenigen Tagen in Mittelschweden gegründete Partei "Landsbygdsdemokraterna" (Die Landdemokraten) will keine freilebenden Wölfe in Schweden.
- Die Menschen auf dem Land sollen nicht vor den Wölfen gerettet werden. Wölfe soll es geben, aber in richtig dimensionierten Gehegen, so das darin gute Bedingungen für die Wölfe und das Wild vorhanden sind.
Diese Position vertritt Parteisprecher Ola Berg.
- Seines Wissens gibt es auf dem Land eine sehr große Angst vor dem Wolf. Diese Angst wird in der immer mehr zentralisierten Politik nicht mehr ernst genommen.

Wolfsstreit in Schweden

Der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren war erst konform mit den Wissenschaftlern, die einen Bestand von 500 - 1000 Wölfe zum Überleben des Bestandes forderten. Dann setzte sich die Jagdlobby in Gang und der Umweltminister akzeptierte eine Obergrenze von 210 Wölfen. Das kann bedeuten, dass schon im nächsten Jahr 60 Wölfe geschossen werden.

Quelle: http://www.aftonbladet.se/nyheter/article6430106.ab

Wolf "Alan" sendet nicht mehr

18. Dezember 2009: Von dem bis nach Weißrussland gewanderten Wolf „Alan“ werden keine GPS-Signale mehr empfangen. Der am 13.03.09 besenderte Jungwolf des Nochtener Rudels hatte Ende April sein Elternterritorium in der Lausitz verlassen und in ca. zwei Monaten Polen durchquert. Zuletzt hielt sich der Rüde im Grenzgebiet zwischen Weißrussland und Litauen auf. Vor einigen Wochen fiel der Sender aus. Ob es sich um einen technischen Defekt handelt, oder ob der Wolf getötet wurde, ist unbekannt.

Veterinärmedizinischer Untersuchungsbericht zum Wolf

Mehreren der Wölfe, die während der umstrittenen Wolfsjagd Anfang Januar in Schweden geschossen wurden, fehlten die Hoden. Diese wurden ausversehen von den Jägern beim Häuten der Tiere mit abgeschnitten. Dies berichtet die Staatliche Veterinärmedizinische Anstalt (SVA) in Uppsala.  

Wolfsjagd löst Proteststurm gegen die schwedische Regierung aus

Die Entscheidung, 27 Wölfe zur Jagd frei zu geben, hat zu einem Proteststurm gegen die Regierung geführt. Im Zentrum steht dabei Umweltminister Andreas Carlgren, der den Sinn der Maßnahme rechtfertigen muss und dabei in die Kritik geraten ist.

Proteststurm gegen Wolfsjagd (8.1.)

Perspektive für Wölfe in Deutschland

Das Bundesamt für Naturschutz hat einen Forschungsauftrag zum Monitoring von Großraubtieren in Deutschland in Auftrag gegeben. U.a. wird darin festgestellt:
"Von allen Großraubtierpopulationen Deutschlands hat die deutsch-westpolnische Wolfspopulation bei weitem das größte Potential für eine rasche Ausbreitung. Bei einer günstigen Entwicklung kann diese Population in den nächsten 10 – 20 Jahren die Mehrheit der deutschen Länder sowie Tschechien erreichen. Damit ergibt sich eine klare Herausforderung für ein grenzüberschreitendes Management und Monitoring."

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/