Wolf "Alan" sendet nicht mehr

18. Dezember 2009: Von dem bis nach Weißrussland gewanderten Wolf „Alan“ werden keine GPS-Signale mehr empfangen. Der am 13.03.09 besenderte Jungwolf des Nochtener Rudels hatte Ende April sein Elternterritorium in der Lausitz verlassen und in ca. zwei Monaten Polen durchquert. Zuletzt hielt sich der Rüde im Grenzgebiet zwischen Weißrussland und Litauen auf. Vor einigen Wochen fiel der Sender aus. Ob es sich um einen technischen Defekt handelt, oder ob der Wolf getötet wurde, ist unbekannt.

Veterinärmedizinischer Untersuchungsbericht zum Wolf

Mehreren der Wölfe, die während der umstrittenen Wolfsjagd Anfang Januar in Schweden geschossen wurden, fehlten die Hoden. Diese wurden ausversehen von den Jägern beim Häuten der Tiere mit abgeschnitten. Dies berichtet die Staatliche Veterinärmedizinische Anstalt (SVA) in Uppsala.  

Wolfsjagd löst Proteststurm gegen die schwedische Regierung aus

Die Entscheidung, 27 Wölfe zur Jagd frei zu geben, hat zu einem Proteststurm gegen die Regierung geführt. Im Zentrum steht dabei Umweltminister Andreas Carlgren, der den Sinn der Maßnahme rechtfertigen muss und dabei in die Kritik geraten ist.

Proteststurm gegen Wolfsjagd (8.1.)

Perspektive für Wölfe in Deutschland

Das Bundesamt für Naturschutz hat einen Forschungsauftrag zum Monitoring von Großraubtieren in Deutschland in Auftrag gegeben. U.a. wird darin festgestellt:
"Von allen Großraubtierpopulationen Deutschlands hat die deutsch-westpolnische Wolfspopulation bei weitem das größte Potential für eine rasche Ausbreitung. Bei einer günstigen Entwicklung kann diese Population in den nächsten 10 – 20 Jahren die Mehrheit der deutschen Länder sowie Tschechien erreichen. Damit ergibt sich eine klare Herausforderung für ein grenzüberschreitendes Management und Monitoring."

Harte Kritik: Aus dem Osten zugewanderter Wolf in Norwegen geschossen

Kurz vor Weihnachten wurde in Norwegen an der Grenze zur schwedischen Provinz Jämtland ein Wolf erschossen. Wie sich herausstellte stammte der Wolf aus der finnisch - russischen Wolfspopulation und war auch im schwedischen Gebiet unterwegs. Vertreter des norwegischen Naturschutzverbandes und das Naturforschungsinstitutes NINA üben heftige Kritik an diesem Vorfall.

Quellen:
http://op.se/ettan/lokalt/1.1708930
http://www.nrk.no/nyheter/distrikt/nrk_trondelag/1.6938208

"Begegnung mit einem schwedischen Wolf"

 

Die Probleme der schwedischen Wolfspopulation: Inzucht und Wilderei

Vor etwa einem Jahr habe ich an einem Vortrag des schwedischen Biologen Tom Arnbom, WWF Schweden, teilgenommen. Zum Inzucht Problem trug er u.a. folgendes vor:

Schwedischer Jagdverband wollte 103 Wölfe schießen anstatt nur 27

In einer Pressemitteilung teilt der schwedische Jagdverband "Jägernas Riksförbund" mit, dass die Lizenzjagd auf den Wolf erfolgreich war. Aber die Anzahl der geschossenen Wölfe war viel zu niedrig, meint der Verband. Anstatt 27 Tiere hätte man 103 Stück schießen sollen.
- Das ist das was wir gebraucht hätten, um herunter auf das von der Regierung festgelegte Ziel von 210 Wölfen in Schweden zu kommen.

Quelle:
http://vf.se/Nyheter/Varmland/Riksjagarna-ville-skjuta-103-djur-i-stalle...

Aufruf gegen die Wolfsjagd hat riesige Resonanz

Bis zum 5. Januar, 19:00 Uhr haben sich mehr als 11.400 Personen an der Unterschriftenaktion des schwedischen Vereins zum Schutz der Raubtiere "Rovdjurföreningen" beteiligt. Darunter solche bekannten Persönlichkeiten wie der Naturfotograf Staffan Widstrand und die Journalisten Elisabet Höglund. Die Unterschriftenliste wird u.a. an den schwedischen Umweltminister Andreas Carlgren und an die Mitglieder des Umwelt- und Landwirtschaftausschusses geschickt.

Aufruf: Nein zur Lizenzjagd auf den Wolf!

Die schwedische Vereinigung zum Schutz der Raubtiere "Svenska Rovdjurföreningen" hat einen Aufruf gestartet, in dem Sie Ihren Protest gegen diese Lizenzjagd auf den Wolf öffentlich machen können.

Nein zur Lizenzjagd auf den Wolf!

So gehts:

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