Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

Schweden/Jönköping län: Bauernverband will Schutzjagd auf den Hestra-Wolf

Der Wolf, der in der Nacht zum Sonntag (9.6.2013) in einer Koppel bei der Ortschaft Hestra 21 von 25 Schafen getötet hat, soll geschossen werden. Diese Forderung machte der schwedische Bauernverband (LRF = Lantbrukarnas Riksförbund) Anfang der Woche auf.
Der LRF vertritt die Auffassung, dass das Vorkommen des Wolfs in einem Land mit einer Nutztierdichte wie Jönköping (anm. in Südschweden) nicht vereinbar ist.

Gute Nachricht aus Schweden - Klare Anzeichen für Welpen beim Tiveden-Wolfspaar

Es gibt deutliche Anzeichen, dass bei dem umgesiedelten und aus der Russisch-Finnischen Population stammenden Wolfspaar Welpen geboren wurden.

Schweden/Skåne: Die ersten Herdenschutz-Lamas stehen bereit

Die ersten Herdenschutz-Lamas stehen jetzt in Näsbyholm in der Umgebung von Skurup bereit. Das Ziel des Pilotprojektes ist es, zu prüfen ob Lamas Schafherden vor Wolfsangriffen schützen können.
Das Unternehmen Skabernäs hat von der Landesverwaltung Skåne (Schonen) finanzielle Hilfe für den Kauf von drei Lamas bewilligt bekommen. Die Tiere sollen eine der größten Schafherden in der Provinz Skåne beschützen. Dabei werden die gesamten Kosten übernommen, auch die tierärztlichen.
Au dem Hof Näsby wurden im Oktober bei einem Wolfsübergriff 30 Schafe gerissen.

Schweden: Berufung gegen Selektionsjagdurteil auf von Inzucht betroffene Wölfe

Das Schwedische Naturschutzamt, Natursvårdsverket, legt Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes zur Selektionsjagd auf Wölfe in den am meisten von Inzucht betroffenen Revieren ein. Damit möchte das Naturschutzamt Klarheit bekommen wie die Selektionsjagd durchzuführen ist, um auf lange Sicht einen lebenskräftigen Wolfsbestand zu bekommen mit einem günstigen Erhaltungszustand.
Die Selektionsjagd ist ein Werkzeug, um die Inzucht schneller zu minimieren und die genetische Auffrischung der Wolfspopulation zu beschleunigen.

Schweden/Dalarna: Wolf im Rentiergebiet der Region Grövelsjön erschossen

Ein Wolf wurde am Sonntagvormittag in der Region Grövelsjön – Långfjället, Norddalarna, geschossen. Der Abschuss erfolgte auf der Grundlage des § 28 der Jagdverordnung (=Recht zum Töten eines Raubtieres zur Abwehr des Angriffs auf ein Nutztier) in einem Gebiet in dem zur Zeit die Rentierkalbung stattfindet.
Bereits in der Nacht zum Sonntag stellten die Rentierhirten fest, dass die Rentiere sehr unruhig waren, aber wegen der Dunkelheit konnte in der Entfernung die Ursache nicht erkannt werden.

Schweden/Jämtland: Mann von einem Bären verletzt

Ein Mann in den 50-ern wurde am Dienstagmorgen in der Gegend von Sielkentjahke im Norden der Provinz Jämtland von einem Bären angegriffen. Er erlitt dabei ernsthafte, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus von Östersund geflogen. 
Als die Alarmmeldung die Polizei am Dienstag kurz vor 8:00 Uhr erreichte, war der Bär bereits erschossen.
Am reibungslos durchgeführten Rettungseinsatz in der abgeschiedenen Wildmark nahmen sowohl Rettungsambulanz, Polizei und die Bergwacht teil.

Wiesen, Wälder, Weißes Wasser - Eine Kanutour auf der Neiße

Am verlängerten Himmelfahrtswochenende im Mai waren wir mit Kanus auf der Neiße (Łužiska Nysa) unterwegs. Hier nun ein kleiner Bericht über unsere Erlebnisse auf den "wilden Wassern" im Oberlausitzer und Niederschlesischen Wolfsrevier zwischen Polen und Deutschland:

Schweden: Verurteilung wegen der brutalen Tötung eines Wolfs (Fansenvarg)

Ein 51-jähriger Mann wurde vom Landgericht Hudiksvall (Gävleborgs län) zu 1 Jahr und 9 Monaten Gefängnis wegen schwerem Jagdvergehens an einem Wolf verurteilt. Einen zweiten 42 Jahre alten Mitangeklagten hat man freigesprochen.

34 Reproduktionen in der Skandinavischen Wolfspopulation im Jahr 2012

In 31 schwedischen Wolfsrevieren wurden im Frühling 2012 Welpen geboren. Das sind die bis zum letzten Winter gesicherten Nachweise des Wildschadenszentrums (Viltskadecenter), die auf der Grundlage der Monitoringvorschriften des staatlichen Naturschutzamtes (Naturvårdsverket) erfasst wurden. Darüber hinaus sind 3 Reproduktionen innerhalb der norwegischen Wolfsgebiete nachgewiesen.

Schwedentour: Älvdalen - Fulufjäll - Fegen

Die letzten Monate war das Thema "Wolf" bei meinen Outdooraktivitäten so Zeit ausfüllend, dass leider vieles auf der To-Do-Liste liegen geblieben ist. Nach dem langen Winter und vor dem Start der Sommertouren-Saison habe ich mich aber aufgerafft und den Bericht mit einigen Bildern und Informationen unseres Schwedenurlaubs 2012 verfasst. Vielleicht ist es ja für die/den eine(n) oder andere(n) eine Motivation sich auf den eigenen kommenden Urlaub zu freuen und mit der Tourenplanung zu beginnen.
Wer lesen oder nur gucken möchte klickt hier:

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