Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

Schweden/Värmland: Neuer Service - "Raubtieralarm"

Die Landesverwaltung der mittelschwedischen Provinz Värmland bietet seit kurzem einen neuen Service an. Mit dem Dienst "Rovdjursalert" (Raubtieralarm) können sich Tierhalter per E-Mail informieren lassen, wenn in der Gegend ein Raubtierangriff auf Nutztiere erfolgt ist. Bei der Anmeldung muss man neben der E-Mailadresse nur noch die Kommune angeben, in der die Tiere gehalten werden. Erfolgt in dem Gebiet ein Übergriff erhalten die Nutzer einen "Raubtieralarm" per Mail. Damit soll eine schnelle Informationsübertragung an die Tierhalter in der betreffenden Region erfolgen.

Schweden: Scharfe Kritik am neuen Entwurf zur Raubtierpolitik

Laut einem Entwurf der schwedischen Regierung für die zukünftige Raubtierpolitik soll der Wolfsbestand im Land aus 170 – 270 Individuen bestehen.
Der Schwedische Naturschutzverband (SNF) meint dazu, dass damit eine Jagd zur Halbierung des gegenwärtigen Bestandes von ca. 400 Wölfen eröffnet wird.
Sowohl WWF wie auch SNF sind empört über den Entwurf der Regierung.
- Wir haben Jahrzehnte für das Anwachsen der Bestände unserer großen Raubtiere gearbeitet, und jetzt will die Regierung mit ein paar Federstrichen die Anzahl halbieren, sagt der Sprecher des SNF, Mikael Karlsson.

Schweden/Dalarna: Wölfin wurde durch Bisse getötet

Die im Wald rund um Tammeråsen (Anm.: ca. 20 km östlich der Stadt Mora) tot aufgefundene Wölfin war unterernährt und hatte eine alte Schussverletzung an einem Bein. Das ist das Ergebnis des vorläufigen Obduktionsberichtes der Staatlichen Veterinärmedizinischen Anstalt (SVA).

Norwegen: Hurra! 93 Polarfuchswelpen in diesem Jahr

In diesem Sommer sind im Dovrefjell 93 Polarfuchswelpen in 14 Fuchsbauen nachgewiesen worden. Letztes Jahr wurde nur ein Wurf im gesamten Norden registriert.
- Fantastisch!, meint Nina Eide. Es ist bisher das beste Ergebnis im Rahmen des Polarfuchs-Projektes im Dovrefjäll.
Von den 19 in Norwegen erfassten Würfen wurden 14 in den Gebieten Snøhetta, Dovre und Knutshø registriert.
In den vergangenen Jahren gab es im Gebirge große Mengen kleiner Nagetiere, und das ist die Erklärung warum die Polarfüchse so viele Junge bekommen haben.

Skandinavien: Vorläufiger Statusbericht zum Wolf, Erfassungszeitraum Winter 2012/13

Die Skandinavische Wolfspopulation ist gewachsen. Hauptgrund ist die Zunahme des Wolfsbestandes in Schweden. Dieses Ergebnis zeigt der neue vorläufige Statusbericht zum Wolf, den die Hochschule Hedmark im Auftrag von "Rovdata" erarbeitet hat.
Es wird geschätzt, dass die Population Skandinaviens im vergangenen Winter zwischen 350 - 410 Wölfe umfasst hat. Die meisten Wölfe gibt es in Schweden, nämlich 270 - 330 Tiere. Etwa 80 Wölfe sind auf norwegischem Gebiet erfasst worden. Diese Wölfe haben ihr Territorium beidseitig der norwegisch – schwedischen Grenze oder gänzlich in Norwegen.

Schweden: Erste Ergebnisse der Bäreninventur in Dalarna, Gävleborg und Värmland

Die Anzahl der Bären in Dalarna und Gävleborg ist genau gleich. Dieses Ergebnis erbrachte das Monitoring des vergangenen Herbstes, das mit Hilfe von Bärenkot durchgeführt wurde. In den Wäldern der drei südlichen Bärenländer Dalarna, Gävleborg und Värmland gibt es demnach zusammen mindestens 441 Braunbären.

Schweden/Jönköping län: Bauernverband will Schutzjagd auf den Hestra-Wolf

Der Wolf, der in der Nacht zum Sonntag (9.6.2013) in einer Koppel bei der Ortschaft Hestra 21 von 25 Schafen getötet hat, soll geschossen werden. Diese Forderung machte der schwedische Bauernverband (LRF = Lantbrukarnas Riksförbund) Anfang der Woche auf.
Der LRF vertritt die Auffassung, dass das Vorkommen des Wolfs in einem Land mit einer Nutztierdichte wie Jönköping (anm. in Südschweden) nicht vereinbar ist.

Gute Nachricht aus Schweden - Klare Anzeichen für Welpen beim Tiveden-Wolfspaar

Es gibt deutliche Anzeichen, dass bei dem umgesiedelten und aus der Russisch-Finnischen Population stammenden Wolfspaar Welpen geboren wurden.

Schweden/Skåne: Die ersten Herdenschutz-Lamas stehen bereit

Die ersten Herdenschutz-Lamas stehen jetzt in Näsbyholm in der Umgebung von Skurup bereit. Das Ziel des Pilotprojektes ist es, zu prüfen ob Lamas Schafherden vor Wolfsangriffen schützen können.
Das Unternehmen Skabernäs hat von der Landesverwaltung Skåne (Schonen) finanzielle Hilfe für den Kauf von drei Lamas bewilligt bekommen. Die Tiere sollen eine der größten Schafherden in der Provinz Skåne beschützen. Dabei werden die gesamten Kosten übernommen, auch die tierärztlichen.
Au dem Hof Näsby wurden im Oktober bei einem Wolfsübergriff 30 Schafe gerissen.

Schweden: Berufung gegen Selektionsjagdurteil auf von Inzucht betroffene Wölfe

Das Schwedische Naturschutzamt, Natursvårdsverket, legt Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes zur Selektionsjagd auf Wölfe in den am meisten von Inzucht betroffenen Revieren ein. Damit möchte das Naturschutzamt Klarheit bekommen wie die Selektionsjagd durchzuführen ist, um auf lange Sicht einen lebenskräftigen Wolfsbestand zu bekommen mit einem günstigen Erhaltungszustand.
Die Selektionsjagd ist ein Werkzeug, um die Inzucht schneller zu minimieren und die genetische Auffrischung der Wolfspopulation zu beschleunigen.

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Outdoortouren im Nordland