Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

Schwedentour: Älvdalen - Fulufjäll - Fegen

Die letzten Monate war das Thema "Wolf" bei meinen Outdooraktivitäten so Zeit ausfüllend, dass leider vieles auf der To-Do-Liste liegen geblieben ist. Nach dem langen Winter und vor dem Start der Sommertouren-Saison habe ich mich aber aufgerafft und den Bericht mit einigen Bildern und Informationen unseres Schwedenurlaubs 2012 verfasst. Vielleicht ist es ja für die/den eine(n) oder andere(n) eine Motivation sich auf den eigenen kommenden Urlaub zu freuen und mit der Tourenplanung zu beginnen.
Wer lesen oder nur gucken möchte klickt hier:

Junsele Wölfin wieder zurück im Winterweidegebiet der Rentiere

Am 14. März 2013 wurde die Junsele Wölfin (auch "Russische Wölfin" oder "Susi" genannt) gefangen und in die ca. 500 km südlicher gelegene Provinz Stockholm län (Kommune Norrtälje) umgesiedelt. Die Wölfin verursachte in der Region Junsele Konflikte in der Rentierwirtschaft der Samen. Nach zwei durch Gerichte gestoppte Schutzjagdbeschlüsse auf das Tier, wurde die erneute Umsiedelung beschlossen. Unmittelbar nach der Freilassung am Aussetzplatz trat die Junsele Wölfin ihren Rückweg in den Norden an.

Brandenburg: Schafhaltung und die Rückkehr des Wolfs können nebeneinander gelingen

Schafhaltung und die Rückkehr des Wolfs können nebeneinander gelingen

Text und Fotos: Peter Peuker

Tornedalen Wolfspaar hat sich im Tiveden etabliert

Das aus dem nordschwedischen Tornedalen vor gut 4 Wochen in einen südlichen Landesteil umgesiedelte Wolfspaar* scheint sich dort etabliert zu haben.
- Das Wolfspaar streift gemeinsam durch das Gebiet. Deshalb scheinen sie jetzt dort ihr Revier bezogen zu haben. Wir hoffen, dass sie später auch Welpen bekommen. Es ist eine besonders wichtige Umsiedelung, wenn daraus eine Reproduktion des Wolfspaares im Frühling resultiert und eine Ausbreitung im schwedischen Wolfsbestand erfolgt, sagt Helene Lindahl, Projektleiterin für genetische Verbesserung beim Naturschutzamt.  

Junsele Wölfin auf dem Weg nach Norden

Die am vergangenen Freitag aus einem Rentierwirtschaftsgebiet im Norden Schwedens umgesiedelte Wölfin ist wieder in nördliche Richtung unterwegs. Der Aussetzplatz für die Umsiedelung lag in der Region der Provinz Stockholm in Mittelschweden. Nun zieht das mit einem Sendehalsband versehene Tier Richtung Gävle (Provinz Gävleborg) in nördliche Richtung. Unmittelbar nach dem Freilassen am Aussetzplatz machte sich die Wölfin wieder auf den Weg. Es scheint sicher zu sein, dass sie ihre Wanderung nach Norden fortsetzt und den Unteren Dalälven durchschwimmen wird.

Schweden - Umsiedlung der Junsele Wölfin hat heute begonnen

Mitarbeiter des Naturschutzamtes und der Landesverwaltungen von Västernorrland und Västerbotten haben heute die Junsele-Wölfin südlich von Åsele gefangen und narkotisiert, um sie für die Umsiedlung zu untersuchen und diese zu beginnen.
Der Tierarzt hat festgestellt, dass das Tier eine gute Kondition hat und transportfähig ist. Das Gewicht der Wölfin beträgt 38 kg, was für die Größe des Tieres normal ist.
- Sobald sie erwacht beginnen wir den Transport zum Umsiedlungsplatz, sagt Magnus Kristofferson, Projektleiter beim Naturschutzamt.

Wolf und Mensch - Zwei Arten mit viel Gemeinsamkeit

Der Wolf weckt große Emotionen, weil das Bild von ihm nicht nur auf Fakten beruht, sondern auch stark von Kultur, Religion und mythischen Vorstellungen beeinflusst ist. Das meint der amerikanische Wolfsforscher Ed Bangs, der unter anderem Koordinator beim US Fish and Wildlife Service für die Rückkehr des Wolfs in die nordamerikanische Fauna war.
Ed Bangs ist einer der Referenten beim Wolfssymposium in Vålådalen/Jämtland.
- Wolf und Mensch vereint, dass sie die zwei am weitesten verbreiteten terrestrischen Arten auf der Erde sind, sagt Ed Bangs.

Schweden: Änderung des Jagdrechts

Die schwedische Regierung entschied am 14. März 2013 über die Änderung des Jagdrechts mit dem Ziel den Tierbesitzern mehr Rechtssicherheit zu geben, wenn sie von Raubtierangriffen betroffen sind.
- Die Mitarbeiter der Landesverwaltung die erfahren und fachkundig in den Bereichen Jagd, Landwirtschaft und Raubtiere sind machen eine erste Bewertung, wenn ein Raubtier ein Haustier angegriffen hat. Das bedeutet, dass die Rechtssicherheit des Tierbesitzers verbessert wird, und deshalb nehmen wir diese Gesetzesänderung vor, sagt Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson.

Norwegen - Fast alle europäischen Länder haben mehr Wölfe

Die in Norwegen überregional im ländlichen Raum erscheinende Tageszeitung "NATIONEN" berichtet in der Ausgabe vom 04.03.2013 über einen Artikel des Magazins "Natur & miljø" :

Bilderbericht vom Winter-Wolfscamp 2013

Etwas ungläubig wurde ich schon angeguckt als ich vom Vorhaben berichtete mit Freunden das Wochenende im Zelt in der Oberlausitz zu verbringen. Der Winter hat es Ende Februar noch mal geschafft seinem Namen alle Ehre zu machen. Ganz ordentliche Temperaturen im Frostbereich wurden vom Wetterbericht angekündigt...

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/