Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

Nordschweden: Großes Interesse an der Luderjagd auf Bären

Weit aus größer als angenommen ist das Interesse an der Luderjagd auf Bären im kommenden Herbst. Bis Mittsommer sind beim Jagdverband in der Provinz Västerbotten fast 250 Bewerbungen dafür eingegangen. Bei dieser Jagdform werden die Braunbären mit Fisch- oder Schlachtabfällen von Wild angelockt und aus einer Deckung heraus geschossen. Im Jahr 2001 wurde diese Jagdform verboten, weil die Bären dabei den Menschen zu nahe kommen. (Anm.: Die Gefahr besteht insbesondere darin, dass sich die Tiere an menschliche Nähe und menschliche Witterung gewöhnen und dies u.U.

18.000 Unterschriften gegen die Wolfs-Lizenzjagd

Die schwedische Vereinigung zum Schutz der Raubtiere "Svenska rovdjurföringen" hatte im Frühjahr und Frühling  2010 eine Unterschriftenaktion gegen die Wolfsjagd gestartet. Anlass war die im Januar und Februar 2010 nach Jahrzehnten erstmals wieder durchgeführte Lizenzjagd auf den Wolf. Bereits am 27. April überreichten Vertreter des Vereinigung den dicken Stapel mit 18.000 Unterschriften Umweltminister Andreas Carlgren.

Quelle: http://www.rovdjur.se/viewNavMenu.do?menuID=9&oid=929

Dalarna: Begegnung zwischen Bärenmutter und Mensch

Als Eric Munters Bauholz zu seiner Hütte in der Nähe von Vansbro (schwedische Provinz Dalarna) brachte, wurde er von einer Bärin attackiert. Wutschnaubend und sehr aufgeregt kam die Bärin angerannt und stoppte 10 Meter vor Eric. Das ging alles sehr schnell, berichtet er. Eric behielt die Angreiferin im Auge und wich langsam zurück. Dann sah er zwei Bärenjunge. Blitzschnell rannten die beiden zur nächsten Kiefer und klammerten sich an deren Stamm. Im selben Augenblick attackierte ihn die Bärin erneut ohne jedoch „handgreiflich“ zu werden.

Schweden: 322 Bären können geschossen werden

Das staatliche Naturschutzamt Schwedens "Naturvårdsverket" hat beschlossen, dass maximal 322 Braunbären innerhalb eines Jahres vom 1. Juli an gerechnet im Rahmen von Lizenz- und Schutzjagden geschossen werden können. Die konkrete Umsetzung des Beschlusses wurde an die 6 Landesregierungen von Norrbotten, Västerbotten, Jämtland, Västernorrland
Dalarna und Gävleborg delegiert.

Quelle: http://www.naturvardsverket.se/sv/Arbete-med-naturvard/Nyheter/Skydds--o...

Wolf in Norwegen geschossen

Im Rahmen einer Schutzjagd wurde am Freitagabend (18. Juni 2010) ein Wolfsrüde (Gewicht 44 kg) geschossen. Eine Woche bevor die Abschussgenehmigung erteilt wurde, hatte der Wolf in den  Rentierherden im Gebiet Elgå (Provinz Hedmark) "gewütet". Es handelte sich um einen mit  Funksender versehenen Wolf aus dem Fulufjäll in der schwedisch - norwegischen Grenzregion (Dalarna in Schweden - Hedmark in Norwegen). Ob das "Problem" allerdings mit diesem getöteten Wolf gelöst ist bleibt fraglich, denn ein an der Jagd beteiligter Jäger sah auf der Heimfahrt einen weiteren Wolf.

Größe der Wolfspopulation in Schweden offensichtlich unverändert

Das vorläufige Ergebnis zur Ermittlung des Wolfsbestandes zeigt, dass die Zahl der in Schweden vorkommenden Wölfe fast unverändert im Vergleich zwischen den Wintern 2009/2010 und 2008/09 ist. Im Februar nach der Lizenzjagd, bei der 28 Wölfe geschossen wurden, gab es zwischen 172 und 208 Wölfe. Möglicherweise gibt es bis zu 20 Tiere mehr, aber um dies zu bestätigen sind weitere Untersuchungen (DNA-Tests) erforderlich. Der Reichstag hat als Etappenziel bis zu 20 Regenerationen (Würfe) pro Jahr und einen vorübergehenden Maximalbestand von 210 Tieren festgelegt.

46 tote Wölfe seit Neujahr in Schweden

In Schweden und in Norwegen gab es in diesem Jahr bereits 48 tote Wölfe, davon 2 in Norwegen. Während der Lizenzjagd wurden 28 Wölfe geschossen, 7 Wölfe im Rahmen von Schutzjagden, durch die Eisenbahn kamen 5 ums Leben, ein Wolf wurde vom Auto überfahren, wegen Verletzungen hat man 2 getötet, 2 Wölfe wurden mit unklarer Todesursache aufgefunden und 2 Wölfe sind illegal getötet worden (deren Körper wurden jedoch nicht gefunden). Am vergangenen Dienstag, den 8. Juni, fand man einen toten Wolf in Nyskoga nördlich von Torsby.

Eine ungewöhnliche Begegnung zwischen Bär und Pferd

Ein Braunbär hielt sich am vergangenen Samstag (05.06.2010) 25 Minuten in und um einer Pferdekoppel nördlich der Ortschaft Vitsand in Schweden (Torsby Kommune, Värmland) auf. Es war ungefähr 20:15 Uhr als Marcus Schelin die Pferde abholen wollte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 3 Pferde auf der Koppel. Normalerweise kommen ihm die Pferde entgegen, aber diesmal war es nicht so. "Ich sah einen Bär, der die Pferde beobachtete. Dann ging das Tier durch die Drähte auf die Koppel und legte sich neben einer dort stehenden Kiefer." berichtet Marcus.

"Einzigartige" Verkehrsschilder warnen vor Braunbären.

Nördlich der Stadt Orsa in der schwedischen Provinz Dalarna wurden an der Straße E 45, dem "Inlandsvägen", 4 "einzigartige" Verkehrsschilder aufgestellt. Diese sollen vor wechselnden Braunbären warnen. Vermehrt gab es in letzter Zeit auf schwedischen Straßen Kollisionen mit Bären. Diese Schilder sind Spezialanfertigungen und an keiner anderen Stelle in Schweden zu finden, sagt Sven Persson von der Firma "Blinkfyra", die die Schilder herstellt.
Persönliche Anmerkung: Ich habe so ein "Bären-Warnschild" schon einmal 2008 in Härjedalen kurz vor dem Ort Lofsdalen gesehen und fotografiert.

Wiedereinbürgerung von Waldrentieren?

Ein Wissenschaftler von der Universität Umeå möchte Waldrene in den Wäldern des südlichen Dalarna und in denen von Gävleborg  wieder ansiedeln. Diese urnordische Rentierrasse soll nach Vorstellung des Ökologen Stig-Olof Holm frei durch die Wälder der genannten Provinzen streifen. Dies würde sowohl für die Menschen als auch für die Tiere von Nutzen sein. So könnte damit ein Beitrag geleistet werden, die Probleme der Mensch mit Raubtieren zu reduzieren. Auf der anderen Seite verbeißt das Waldren keine Sträucher wie andere Hirscharten, sondern bevorzugt vor allem Flechten.

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/