Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

46 tote Wölfe seit Neujahr in Schweden

In Schweden und in Norwegen gab es in diesem Jahr bereits 48 tote Wölfe, davon 2 in Norwegen. Während der Lizenzjagd wurden 28 Wölfe geschossen, 7 Wölfe im Rahmen von Schutzjagden, durch die Eisenbahn kamen 5 ums Leben, ein Wolf wurde vom Auto überfahren, wegen Verletzungen hat man 2 getötet, 2 Wölfe wurden mit unklarer Todesursache aufgefunden und 2 Wölfe sind illegal getötet worden (deren Körper wurden jedoch nicht gefunden). Am vergangenen Dienstag, den 8. Juni, fand man einen toten Wolf in Nyskoga nördlich von Torsby.

Eine ungewöhnliche Begegnung zwischen Bär und Pferd

Ein Braunbär hielt sich am vergangenen Samstag (05.06.2010) 25 Minuten in und um einer Pferdekoppel nördlich der Ortschaft Vitsand in Schweden (Torsby Kommune, Värmland) auf. Es war ungefähr 20:15 Uhr als Marcus Schelin die Pferde abholen wollte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 3 Pferde auf der Koppel. Normalerweise kommen ihm die Pferde entgegen, aber diesmal war es nicht so. "Ich sah einen Bär, der die Pferde beobachtete. Dann ging das Tier durch die Drähte auf die Koppel und legte sich neben einer dort stehenden Kiefer." berichtet Marcus.

"Einzigartige" Verkehrsschilder warnen vor Braunbären.

Nördlich der Stadt Orsa in der schwedischen Provinz Dalarna wurden an der Straße E 45, dem "Inlandsvägen", 4 "einzigartige" Verkehrsschilder aufgestellt. Diese sollen vor wechselnden Braunbären warnen. Vermehrt gab es in letzter Zeit auf schwedischen Straßen Kollisionen mit Bären. Diese Schilder sind Spezialanfertigungen und an keiner anderen Stelle in Schweden zu finden, sagt Sven Persson von der Firma "Blinkfyra", die die Schilder herstellt.
Persönliche Anmerkung: Ich habe so ein "Bären-Warnschild" schon einmal 2008 in Härjedalen kurz vor dem Ort Lofsdalen gesehen und fotografiert.

Wiedereinbürgerung von Waldrentieren?

Ein Wissenschaftler von der Universität Umeå möchte Waldrene in den Wäldern des südlichen Dalarna und in denen von Gävleborg  wieder ansiedeln. Diese urnordische Rentierrasse soll nach Vorstellung des Ökologen Stig-Olof Holm frei durch die Wälder der genannten Provinzen streifen. Dies würde sowohl für die Menschen als auch für die Tiere von Nutzen sein. So könnte damit ein Beitrag geleistet werden, die Probleme der Mensch mit Raubtieren zu reduzieren. Auf der anderen Seite verbeißt das Waldren keine Sträucher wie andere Hirscharten, sondern bevorzugt vor allem Flechten.

Herdenschutzhunde in Schweden

Das schwedische Zentrum für Wildschäden hat jetzt eine eigene Web-Seite über Herdenschutzhunde. Dort erhält man Informationen zu den Hunderassen, Einsatzgebiete und Ausbildung der Hunde, eine Übersicht der in Schweden registrierten Herdenschutzhunde, Literaturtipps und vieles mehr.

Quelle: http://www.boskapsvaktandehundar.se/

Nordschweden: gestiegene Zahl von Schutzjagdanträge auf den Bär

Schutzjagdanträge auf Bär und Vielfraß sind in diesem Jahr mehr denn je in der Landesverwaltung von Norrbotten eingegangen. Die Raubtierinventur erbrachte auch, dass es mehr Vielfraße als in den Vorjahren gibt. Das Naturschutzamt sollte eine erweiterte Schutzjagd auf den Vielfraß zu lassen, so die Auffassung der Landesregierung von Norrbotten.
Vielfraß und Bär verursachen große Probleme in mehreren Samengemeinden, vor allem während der Setzzeit der Rentierkälber. Über 30 Anträge sind bisher eingegangen und mehrere sind bewilligt worden.

Schulkinder erfahren mehr über Raubtiere

Die Wolfsdebatte im Winter und im Frühling wurde in Schweden sehr hitzig geführt. Wie gefährlich sind eigentlich Raubtiere? Was ist richig und was ist falsch? Schulkindern Antworten auf diese und andere Fragen zu geben, das versucht das Raubtierzentrum "Die 5 Großen" in Järvsö (Provinz Hälsingland).
"Die 5 Großen" sind: björn (Bär), varg (Wolf), järv (Vielfraß), lodjur (Luchs), kungsörn (Steinadler) och männsika (Mensch)

Quelle: sverigesradio.se

Jadtourismus in Schweden

 

Nördlich von Orsa in Dalarna können Jagdlizenzen für die Vogeljagd und die Jagd auf Braunbären in einem der Gebiete mit der höhsten Bärendichte in Schweden erworben werden. 
800.000 Kronen im Jahr beträgt mittlerweile der Umsatz dieser Gäste-Jagd-Betreuung, die auf einer Fläche von 75.000 ha stattfindet. 60 Jagdgäste in den ersten 4 Tagen der Bärenjagd und 300 Vogeljäger im vergangenem Jahr waren zu verzeichnen.

Quelle: http://www.jaktojagare.se/se/article.php?id=426477&context=60321

Wieder "Luderjagd" auf Bären?

Der Schwedische Jagdverband möchte die "Luderjagd" auf den Braunbär wieder einführen. Als Begründung wird hervorgebracht, dass diese Jagdmethode sicherer ist.
2001 wurde die Luderjagd, bei der Beutegreifer mit Aas angelockt und vom Hochsitz aus geschossen werden, verboten. Die Jagdverbände von Jämtland, Västernorrland und Västerbotten möchten diese Luderjagd wieder praktizieren. Der Bärenbestand ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Bei der Begegnung zwischen Jäger und Bär kam es in der Vergangenheit zu mehreren schwerwiegenden Zwischenfällen.

Schwedischer Jagdverband regt Dialog an

Der Schwedische Jagdverband will einen Dialog zwischen Jägern, der Polizei und Mitarbeitern der Verwaltung in Wolfs-Regionen. Anlass sind aktuelle Meldungen über illegale Wolfsjagden und Bedrohungen von Verwaltungsangestellten, die mit Raubtierfragen befasst sind. 

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Quelle: Radio Schweden International

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/