Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

"Wer hat Angst vorm bösen Wolf?"

Mit der Überschrift "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?", Unterschrift "Konflikt zwischen Naturschützern und Jägern wächst", hat der in Ostbrandenburg erscheinende Märkische Markt in seiner Ausgabe vom 28./29. April 2010, Seite 8, einen halbseitigen Beitrag veröffentlich (leider nicht im Web verfügbar). Darin klagen Jäger ihr Leid über die "rasante Ausbreitung" des Wolfs in Brandenburg.

Kungsörn: Inventurergebnisse für 2009

Das Zentrum für Wildschäden "Viltskadecenter" hat die Bestandsermittlung zum Steinadler (Kungsörn) 2009 veröffentlicht.
Hier ein paar Zahlen:
- bekannte Steinadlerreviere in Schweden: 832 (davon 669 innerhalb von Rentierhaltungsgebieten)
- erfolgreiche Bruten: 91
- missglückte Bruten: 30

Mehr Infos und Kartenmaterial unter: http://www.viltskadecenter.se/images/stories/Publikationer/resultat_fran...

Genetische "Auffrischung" der schwedischen Wolfspopulation

Die schwedische Regierung hat das Naturvårdsverket beauftragt die „genetische Situation“ der Wolfspopulation zu stärken. Dies könnte entweder durch die Erleichterung der Zuwanderung oder durch eine Ansiedlung von maximal 20 Wölfen bis zum Jahr 2014 erfolgen, z.B. Zuwanderungen oder Wolfsimporte aus Finnland. Im Vorfeld sind dazu viele Fragen zu klären. Woher sollen konkret die Wölfe für die Umsiedlung kommen? Wo sollen diese in Schweden möglichst „konfliktfrei“ Angesiedelt werden? Dazu sind u.a. Abstimmungen mit Grundeigentümern und Jagdverbänden notwendig.

Schweden: "Rekord-Bär" wurde Opfer eines Zuges

Ein Bär wurde am vergangenen Sonntag in Schweden (Gästrikland) von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Mit 270 kg Frühlingsgewicht - Gewicht nach der Winterruhe - besaß das Tier eine außergewöhnliche Größe für einen schwedischen Braunbären südlich Lapplands. Am Dienstag konnten nachsuchende Jäger den Bär "erlösen".

Quelle: http://www.jaktojagare.se/se/article.php?id=422403&context=60321

Aktuelles Kartenmaterial zum Wolfsbestand in Schweden (Saison 2009/2010)

Unter dem folgenden Link findet ihr aktuelle Karten zum stationären Wolfsbestand in Schweden. Diese Informationen (als pdf-Datei) sind Bestandteil des vorläufigen Berichtes zum Wolfsbestand des Zentrum für Wildschäden "Viltskadecenter".

http://www.viltskadecenter.se/images/stories/Publikationer/varg_i_sverig...

Vorläufiger Bericht zum stationären Wolfsbestand in Schweden

Das schwedische Zentrum für Wildschäden "Viltskadecenter" präsentiert den vorläufige Bericht der bisherigen Ergebnisse der Inventur zur Erfassung des Wolfsbestandes in Schweden. Die Bestandsaufnahme und die Analyse sind noch nicht abgeschlossen, daher stehen die Zahlen noch nicht endgültig fest. Der Bericht stellt 23 Rudel, 24 reviertreue Paare, 21 Würfe, 4 sonstige stationäre Wölfe und 2 Reviere mit unklarem Status dar.

Quelle: http://www.de5stora.com/aktuellt/rovdjursnyheter/detalj.asp?ID=4847

Brandenburg: Weniger Risse durch Wölfe

2009 wurden von den etwa 25 in Brandenburg lebenden Wölfen 34 Schafe und eine Ziege gerissen. Im Jahr 2008 waren es 69 Schafe und 2 Ziegen. Dies sagte der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude, auf der Tagung "Der Wolf in Brandenburg" am vergangenen Freitag. Den Landwirten wurden im vergangenen Jahr 7000 Euro Entschädigung vom Landesumweltamt gezahlt.

Quelle: Märkische Oderzeitung vom 13.03.2010

Schwedischer Umweltminister droht mit dem Stopp der Wolfsjagd

Wenn von außen keine Wolfszuwanderung nach Schweden erfolgt, wird es zu einem Ende der Wolfsjagd kommen. Umweltminister Andreas Carlgren verschärft den Ton gegen die Jäger, die eine Wolfszuwanderung nicht akzeptieren wollen. Es geht nicht auf der einen Seite Freude an der Jagd zu haben und zum anderen das Ziel der Regierung zu sabbotieren, Wölfe von außerhalb einwandern zu lassen, meint der Umweltminister.
Die Regierung erteilt zur Zeit an drei Behörden den Auftrag zu untersuchen, wie eine Ansiedelung von Wölfen erfolgen kann.

Neuer SMS-Service soll ein Überschießen bei der Wolfsjagd verhindern

Das aus dem schwedischen Karlskrona stammende Unternehmen Nicon (Nordic Industry Consulting AB) hat einen SMS-Service entwickelt mit dem der Jagdleiter sofort per SMS informiert wird, wenn während einer Wolfsjagd ein Tier geschossen wird. Bei der diesjährig erstmals wieder in Schweden durchgeführten Wolfsjagd musste der Jagdleiter jede halbe Stunde seine Mailbox abhören, um zu erfahren ob ein Wolf geschossen wurde und so ein überschießen der genehmigten Abschusszahl zu verhindern.

Quelle: http://www.lantbruk.com/ny-sms-tjanst-hindrar-overskjutning-av-varg/2010...

EU schafft Grundlage für Schadensersatz bei Schäden durch Wölfe

Nun wurde erstmals durch die EU eine gesetzliche Grundlage geschaffen, dass Halter von Nutztieren bei Wolfsschäden entschädigt werden können.
Für gewerbliche Nutztierhalter werden Schäden bis zu 7.500 Euro, die innerhalb von drei Jahren aufgetreten sind, vollständig ersetzt. Bei Schäden die über diesen Betrag hinaus gehen erfolgt eine Regulierung von 80 % .
Seit der Rückkehr der Wölfe in die sächsische Lausitz gab es insgesamt 61 Vorfälle mit 225 getöteten und 9 verletzten Nutztieren. Die gezahlte Entschädigungssumme lag bei etwa 37.000 Euro.

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/