Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

"Wolfspolitik" Schwedens wird von der EU-Kommission untersucht

Die EU-Kommission untersucht nun, ob die Verfahrensweise der schwedischen Regierung bezüglich der Wölfe mit den EU-Umweltvorschriften im Einklang steht.
Ich begrüße, dass die Kommission die schwedische Jagdpolitik überprüft, sagt Carl Schlyter, der Abgeordneter der Grünen "de gröne" im EU-Parlament ist. Schweden hat die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustand des Wolfsbestandes, nach der EU-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie/Natura 2000).

Härjedalen: Schutzjagd auf Wölfe

In der schwedischen Provinz Härjedalen fand im Februar eine Schutzjagd auf Wölfe statt. Bereits vor Weihnachten hatte die Samengemeinde Hand­ölsdalen die Schutzjagd auf einen Wolf beantragt. Anfang Februar wurde ein Wolfsrüde nördlich der Ortschaft Hede geschossen.

Wolfsmarkierungen in Norwegen und Schweden

Das skandinavische Wolfsprojekt "Skandulv" hat in Zusammenarbeit mit dem Dirktorat für Naturverwaltung, dem Wildschadenszentrum und den Regierungen der betroffenen Provinzen in Norwegen und Schweden bisher 13 Wölfe markiert. Damit können Revier- und Wanderverhalten der Wölfe dokumentiert werden.

Im Folgenden eine Liste der bisher markiert Wölfe:

Beschluss: Erste "wolfsfreie" Kommune in Schweden?

Die Gemeindevertreter von Nordanstieg im norrländischen Hälsingland haben am Montag, den 15.02.2010, beschlossen, die erste "wolfsfreie" Kommune Schwedens zu werden. Und das obwohl es kein bekanntes Wolfsvorkommen dort gibt. Bisher wurden auch noch nie Probleme mit Wölfen, die von außerhalb in das Gemeindegebiet gewechselt sind, registriert. Der Wolf verursacht Ärger für die Weideviehhaltung und für die Jäger, die die Loshundjagd durchführen, so lautet eine Begründung für den Beschluss.

Schweden: Referendum zum Wolf?

Die gemäßigt konservative Partei Schwedens "nya Moderaterna" (Die neuen Moderaten) fordert einen Volksentscheid über den Wolf. Anliegen dieses Referendums soll sein, ob Wölfe in den jeweiligen Provinzen vorkommen oder nicht vorkommen dürfen. Das wäre für Wolf und Mensch vorteilhaft, meinen die "nya Moderaterna".
Weil es mit Loshundjagd, Weidehaltung, Rentier- und Schafzucht nicht zu vereinbaren ist, sollte jede Provinz selber entscheiden können ob sie Wölfe haben will oder nicht.

Kontaktscheue Zuzügler

Wölfe in der Lieberoser Heide in Brandenburg oder das siebte Wolfsrevier der Region!

Artikel lesen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Woelfe-Lausitz-Lieberoser-...

Die Schweden fürchten sich am meisten vor Bären

Von den Tieren des Waldes fürchten die Schweden am meisten die Begegnung mit einem Bären. Dieses Ergebnis erbrachte eine Umfrage, die Wissenschaftler der Schwedischen Landwirtschaftsuniversität durchgeführt haben. Vier Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass fast die Hälfte der Schweden zwischen 16 und 65 Jahren Angst vor Bären haben. 1980 war das noch anders, da hatten die meisten noch Angst vor Elchen, aber bei weitem nicht so ängstlich wie man gegenwärtig vor Bären ist. Nach dem Bär kommt das Wildschwein gefolgt vom Wolf.

Wölfe im Fichtelgebirge

Der "Nordbayerische Kurier" meldet in seiner Ausgabe vom 11.02.2010, dass offensichtlich wieder Wölfe durch das Fichtelgebirge streifen. Diese könnten durchaus von der Lausitz dorthin gewandert sein, denn die liegt nur in 250 km Entfernung. Genaueres kann aber erst nach genetischen Untersuchungen an Hand des Wolfskots festgestellt werden.

Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1287830/details_8.htm

Raubtierzäune sind nicht immer das Beste

Millionen Kronen aus Steuergeldern wurden in schwedischen Provinzen für das Aufstellen von Raubtierzäunen verschleudert, in denen es nur ein paar Wölfe gibt. Eine neue Studie zeigt, dass viel rentablere Maßnahmen auf Schafweiden machbar sind, die bereits Wolfsangriffen ausgesetzt waren.

Schweden: 209 Luchse dürfen in diesem Winter erlegt werden

Das staatliche Naturschutzamt hat heute, am 9. Februar 2010, die Genehmigung für das Erlegen von 209 Luchsen erteilt. Auf die Provinzen/Länder verteilt bedeutet dies:
Norrbottens län 24 Tiere, Västerbotten 35, Jämtland 60, Västernorrland 8, Gävleborg 8, Dalarna 18, Värmland 20, Västra Götaland 7, Örebro 7, Västmanland 6, Uppsala 15 und Stockholms län 1 Tier.

Der schwedische Jagdverband hatte eine Freigabe von 350 Luchsen gefordert. Dies sei notwendig um den Luchsbestand auf einem Niveau von weniger als 1250 Tieren zu bringen, so wie es der Reichstagsbeschluss vorsieht.

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Outdoortouren im Nordland

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