Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

Schwedischer Umweltminister droht mit dem Stopp der Wolfsjagd

Wenn von außen keine Wolfszuwanderung nach Schweden erfolgt, wird es zu einem Ende der Wolfsjagd kommen. Umweltminister Andreas Carlgren verschärft den Ton gegen die Jäger, die eine Wolfszuwanderung nicht akzeptieren wollen. Es geht nicht auf der einen Seite Freude an der Jagd zu haben und zum anderen das Ziel der Regierung zu sabbotieren, Wölfe von außerhalb einwandern zu lassen, meint der Umweltminister.
Die Regierung erteilt zur Zeit an drei Behörden den Auftrag zu untersuchen, wie eine Ansiedelung von Wölfen erfolgen kann.

Neuer SMS-Service soll ein Überschießen bei der Wolfsjagd verhindern

Das aus dem schwedischen Karlskrona stammende Unternehmen Nicon (Nordic Industry Consulting AB) hat einen SMS-Service entwickelt mit dem der Jagdleiter sofort per SMS informiert wird, wenn während einer Wolfsjagd ein Tier geschossen wird. Bei der diesjährig erstmals wieder in Schweden durchgeführten Wolfsjagd musste der Jagdleiter jede halbe Stunde seine Mailbox abhören, um zu erfahren ob ein Wolf geschossen wurde und so ein überschießen der genehmigten Abschusszahl zu verhindern.

Quelle: http://www.lantbruk.com/ny-sms-tjanst-hindrar-overskjutning-av-varg/2010...

EU schafft Grundlage für Schadensersatz bei Schäden durch Wölfe

Nun wurde erstmals durch die EU eine gesetzliche Grundlage geschaffen, dass Halter von Nutztieren bei Wolfsschäden entschädigt werden können.
Für gewerbliche Nutztierhalter werden Schäden bis zu 7.500 Euro, die innerhalb von drei Jahren aufgetreten sind, vollständig ersetzt. Bei Schäden die über diesen Betrag hinaus gehen erfolgt eine Regulierung von 80 % .
Seit der Rückkehr der Wölfe in die sächsische Lausitz gab es insgesamt 61 Vorfälle mit 225 getöteten und 9 verletzten Nutztieren. Die gezahlte Entschädigungssumme lag bei etwa 37.000 Euro.

"Wolfspolitik" Schwedens wird von der EU-Kommission untersucht

Die EU-Kommission untersucht nun, ob die Verfahrensweise der schwedischen Regierung bezüglich der Wölfe mit den EU-Umweltvorschriften im Einklang steht.
Ich begrüße, dass die Kommission die schwedische Jagdpolitik überprüft, sagt Carl Schlyter, der Abgeordneter der Grünen "de gröne" im EU-Parlament ist. Schweden hat die Verpflichtung zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustand des Wolfsbestandes, nach der EU-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie/Natura 2000).

Härjedalen: Schutzjagd auf Wölfe

In der schwedischen Provinz Härjedalen fand im Februar eine Schutzjagd auf Wölfe statt. Bereits vor Weihnachten hatte die Samengemeinde Hand­ölsdalen die Schutzjagd auf einen Wolf beantragt. Anfang Februar wurde ein Wolfsrüde nördlich der Ortschaft Hede geschossen.

Wolfsmarkierungen in Norwegen und Schweden

Das skandinavische Wolfsprojekt "Skandulv" hat in Zusammenarbeit mit dem Dirktorat für Naturverwaltung, dem Wildschadenszentrum und den Regierungen der betroffenen Provinzen in Norwegen und Schweden bisher 13 Wölfe markiert. Damit können Revier- und Wanderverhalten der Wölfe dokumentiert werden.

Im Folgenden eine Liste der bisher markiert Wölfe:

Beschluss: Erste "wolfsfreie" Kommune in Schweden?

Die Gemeindevertreter von Nordanstieg im norrländischen Hälsingland haben am Montag, den 15.02.2010, beschlossen, die erste "wolfsfreie" Kommune Schwedens zu werden. Und das obwohl es kein bekanntes Wolfsvorkommen dort gibt. Bisher wurden auch noch nie Probleme mit Wölfen, die von außerhalb in das Gemeindegebiet gewechselt sind, registriert. Der Wolf verursacht Ärger für die Weideviehhaltung und für die Jäger, die die Loshundjagd durchführen, so lautet eine Begründung für den Beschluss.

Schweden: Referendum zum Wolf?

Die gemäßigt konservative Partei Schwedens "nya Moderaterna" (Die neuen Moderaten) fordert einen Volksentscheid über den Wolf. Anliegen dieses Referendums soll sein, ob Wölfe in den jeweiligen Provinzen vorkommen oder nicht vorkommen dürfen. Das wäre für Wolf und Mensch vorteilhaft, meinen die "nya Moderaterna".
Weil es mit Loshundjagd, Weidehaltung, Rentier- und Schafzucht nicht zu vereinbaren ist, sollte jede Provinz selber entscheiden können ob sie Wölfe haben will oder nicht.

Kontaktscheue Zuzügler

Wölfe in der Lieberoser Heide in Brandenburg oder das siebte Wolfsrevier der Region!

Artikel lesen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Woelfe-Lausitz-Lieberoser-...

Die Schweden fürchten sich am meisten vor Bären

Von den Tieren des Waldes fürchten die Schweden am meisten die Begegnung mit einem Bären. Dieses Ergebnis erbrachte eine Umfrage, die Wissenschaftler der Schwedischen Landwirtschaftsuniversität durchgeführt haben. Vier Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass fast die Hälfte der Schweden zwischen 16 und 65 Jahren Angst vor Bären haben. 1980 war das noch anders, da hatten die meisten noch Angst vor Elchen, aber bei weitem nicht so ängstlich wie man gegenwärtig vor Bären ist. Nach dem Bär kommt das Wildschwein gefolgt vom Wolf.

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/