Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

Wer steht hinter AmarokTV?

Aktionen

Liebe Besucher,                                 

News

Wölfe im Fichtelgebirge

Der "Nordbayerische Kurier" meldet in seiner Ausgabe vom 11.02.2010, dass offensichtlich wieder Wölfe durch das Fichtelgebirge streifen. Diese könnten durchaus von der Lausitz dorthin gewandert sein, denn die liegt nur in 250 km Entfernung. Genaueres kann aber erst nach genetischen Untersuchungen an Hand des Wolfskots festgestellt werden.

Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1287830/details_8.htm

Raubtierzäune sind nicht immer das Beste

Millionen Kronen aus Steuergeldern wurden in schwedischen Provinzen für das Aufstellen von Raubtierzäunen verschleudert, in denen es nur ein paar Wölfe gibt. Eine neue Studie zeigt, dass viel rentablere Maßnahmen auf Schafweiden machbar sind, die bereits Wolfsangriffen ausgesetzt waren.

Schweden: 209 Luchse dürfen in diesem Winter erlegt werden

Das staatliche Naturschutzamt hat heute, am 9. Februar 2010, die Genehmigung für das Erlegen von 209 Luchsen erteilt. Auf die Provinzen/Länder verteilt bedeutet dies:
Norrbottens län 24 Tiere, Västerbotten 35, Jämtland 60, Västernorrland 8, Gävleborg 8, Dalarna 18, Värmland 20, Västra Götaland 7, Örebro 7, Västmanland 6, Uppsala 15 und Stockholms län 1 Tier.

Der schwedische Jagdverband hatte eine Freigabe von 350 Luchsen gefordert. Dies sei notwendig um den Luchsbestand auf einem Niveau von weniger als 1250 Tieren zu bringen, so wie es der Reichstagsbeschluss vorsieht.

Woher kommt die Angst vor Wölfen?

Warum haben einige Menschen Angst vor Wölfen und anderen Raubtieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Umweltpsychologin Maria Johansson von der Technischen Universität Lund (Südschweden). Ist es die gleiche Angst wie vor Spinnen, Schlangen und Ratten oder hat diese andere Wurzeln?
Nicht in allen Ländern die eine Wolfspopulation haben, herrscht eine so große Aufregung bei diesem Thema wie in Schweden. So kommen z.B. in Norditalien auch viele Wölfe vor, aber keinesfalls gibt es dort eine so aufgeregte Debatte.

Schweden: Elternlose Wolfswelpen werden beobachtet

Die Landesregierung von Gävleborg län hat vom stattlichen Naturschutzamt eine finanzielle Hilfe von 100.000 Kronen (ca. 9.800 €) bekommen, um die Bewegungen der Welpen zu überwachen/zu dokumentieren, deren Eltern bei der Schutzjagd im Januar erschossen wurden.

Wolf & Bär sind bei den meisten Deutschen willkommen

Laut einer Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Wildtierstiftung durchgeführt wurde, heißen 49%  der Deutschen Wolf & Bär willkommen. Tiere die einst hier gelebt haben sollen auch das Recht besitzen sich wieder anzusiedeln.
Nicht mal ein Drittel spricht sich gegen die Rückkehr aus. Als Gründe werden von den Befragten eine Gefährdung des Menschen oder wirtschaftlichen Schäden, z.B. Risse bei Nutztieren, genannt.

Quelle:http://www.deutschewildtierstiftung.de/presse/umfragen/emnid_baer_und_wolf.php

Der Wolf ein guter Ökologe

US-Wissenschaftler meinen, dass der Wolf durch seinen "Eingriff" in die Schalenwildbestände zur Erhöhung der Biomasse und der Pflanzenvielfalt beiträgt. Es könnte sogar möglich sein, dass Wölfe daran mitwirken beschädigte Ökosysteme wieder herzustellen. Die Größe des Wolfsrudels und dessen Lebensraum spielen dabei eine wichtige Rolle. Darum schlagen sie vor, die Wölfe einer kleinen und kontrollierten Population über ein Geoinformationssystem jeder Zeit orten zu können. Die Anzahl der Wölfe soll über eine spezielle Art der Empfängnisverhütung reguliert werden.

Steigende Zahl von Berichten über Raubtierbeobachtungen im Internet

Immer mehr Bewohner der schwedischen Provinz Västmanland berichten über ihre Raubtierbeobachtungen via Internet. Seit dem Herbst gibt es die Internetseite http://www.rovobs.se der Landesregierungen (bisher beteiligen sich daran 5 Provinzen) auf der berichtet werden kann, wo und wann man ein Raubtier beobachtet hat, z.B. einen Wolf oder Luchs. Auch die Möglichkeit der Darstellung des Beobachtungsortes per Google-Maps ist möglich.

WWF: Fallenjagd auf den Luchs stoppen!

Von den 1.130 Luchsen, die in Schweden in den letzten 14 Jahren erlegt wurden, sind 30 % mit Fallen gefangen worden. 46 Prozent von diesen hatten Holzsplitter im Magen. Diese wurden aufgenommen als die Luchse versuchten sich aus den Fallen zu befreien. Andere Tiere zogen sich dabei Verletzungen an den Zähnen und Krallen (17 %) zu. Die Stattliche Veterinärmedizinische Anstalt (SVA) führte diese Untersuchung im Auftrag des WWF durch.

Schwedische Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen für die Wolfspopulation

Schwedische Wissenschaftler der Universitäten Uppsala und Lund fordern auf ArtDatenbanken (http://www.artdata.slu.se/default.asp) von der Regierung, sofort mit der Erneuerung des genetischen Materials der Wolfspopulation zu beginnen. Dies muss passieren bevor eine weitere Lizenzjagd auf den Wolf stattfindet. Die Lizenzjagd ist ein Glücksspiel mit einer bedrohten Population, schreiben die Wissenschaftler in einem offenen Brief.

Benutzeranmeldung

Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/