Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

Wer steht hinter AmarokTV?

Aktionen

Liebe Besucher,                                 

News

neuer Film auf AmarokTV

Am 26.01. habe ich den 2. Teil des Film "Store Mosse - Großes Moor" fertiggestellt. Einen Tag später war er online und kann hier auf AmarokTV oder bei YouTube unter folgenden Links gesehen werden:

"Store Mosse - Großes Moor" auf AmarokTV

"Store Mosse - Großes Moor" auf YouTube  

Reportage im NDR: Wolfsjagd in Schweden

Am Sonntag, den 24.01.10, wurde in der Sendung Ostseereport im NDR unter anderem über die Lizenzjagd auf Wölfe in Schweden berichtet. Wer die Sendung verpasst hat kann dies hier nachholen:

NDR Mediathek

(Kommt etwa im 2. Drittel der Sendung.)

Schweden: Neu gegründete Partei will auch für Wolfsgegner da sein

Die vor wenigen Tagen in Mittelschweden gegründete Partei "Landsbygdsdemokraterna" (Die Landdemokraten) will keine freilebenden Wölfe in Schweden.
- Die Menschen auf dem Land sollen nicht vor den Wölfen gerettet werden. Wölfe soll es geben, aber in richtig dimensionierten Gehegen, so das darin gute Bedingungen für die Wölfe und das Wild vorhanden sind.
Diese Position vertritt Parteisprecher Ola Berg.
- Seines Wissens gibt es auf dem Land eine sehr große Angst vor dem Wolf. Diese Angst wird in der immer mehr zentralisierten Politik nicht mehr ernst genommen.

Wolfsstreit in Schweden

Der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren war erst konform mit den Wissenschaftlern, die einen Bestand von 500 - 1000 Wölfe zum Überleben des Bestandes forderten. Dann setzte sich die Jagdlobby in Gang und der Umweltminister akzeptierte eine Obergrenze von 210 Wölfen. Das kann bedeuten, dass schon im nächsten Jahr 60 Wölfe geschossen werden.

Quelle: http://www.aftonbladet.se/nyheter/article6430106.ab

Wolf "Alan" sendet nicht mehr

18. Dezember 2009: Von dem bis nach Weißrussland gewanderten Wolf „Alan“ werden keine GPS-Signale mehr empfangen. Der am 13.03.09 besenderte Jungwolf des Nochtener Rudels hatte Ende April sein Elternterritorium in der Lausitz verlassen und in ca. zwei Monaten Polen durchquert. Zuletzt hielt sich der Rüde im Grenzgebiet zwischen Weißrussland und Litauen auf. Vor einigen Wochen fiel der Sender aus. Ob es sich um einen technischen Defekt handelt, oder ob der Wolf getötet wurde, ist unbekannt.

Veterinärmedizinischer Untersuchungsbericht zum Wolf

Mehreren der Wölfe, die während der umstrittenen Wolfsjagd Anfang Januar in Schweden geschossen wurden, fehlten die Hoden. Diese wurden ausversehen von den Jägern beim Häuten der Tiere mit abgeschnitten. Dies berichtet die Staatliche Veterinärmedizinische Anstalt (SVA) in Uppsala.  

Wolfsjagd löst Proteststurm gegen die schwedische Regierung aus

Die Entscheidung, 27 Wölfe zur Jagd frei zu geben, hat zu einem Proteststurm gegen die Regierung geführt. Im Zentrum steht dabei Umweltminister Andreas Carlgren, der den Sinn der Maßnahme rechtfertigen muss und dabei in die Kritik geraten ist.

Proteststurm gegen Wolfsjagd (8.1.)

Perspektive für Wölfe in Deutschland

Das Bundesamt für Naturschutz hat einen Forschungsauftrag zum Monitoring von Großraubtieren in Deutschland in Auftrag gegeben. U.a. wird darin festgestellt:
"Von allen Großraubtierpopulationen Deutschlands hat die deutsch-westpolnische Wolfspopulation bei weitem das größte Potential für eine rasche Ausbreitung. Bei einer günstigen Entwicklung kann diese Population in den nächsten 10 – 20 Jahren die Mehrheit der deutschen Länder sowie Tschechien erreichen. Damit ergibt sich eine klare Herausforderung für ein grenzüberschreitendes Management und Monitoring."

Harte Kritik: Aus dem Osten zugewanderter Wolf in Norwegen geschossen

Kurz vor Weihnachten wurde in Norwegen an der Grenze zur schwedischen Provinz Jämtland ein Wolf erschossen. Wie sich herausstellte stammte der Wolf aus der finnisch - russischen Wolfspopulation und war auch im schwedischen Gebiet unterwegs. Vertreter des norwegischen Naturschutzverbandes und das Naturforschungsinstitutes NINA üben heftige Kritik an diesem Vorfall.

Quellen:
http://op.se/ettan/lokalt/1.1708930
http://www.nrk.no/nyheter/distrikt/nrk_trondelag/1.6938208

"Begegnung mit einem schwedischen Wolf"

 

Benutzeranmeldung

Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/