Willkommen

Amarok, so nennen die Inuit in ihren Mythen den Wolf. Auch in Erzählungen anderer Völker spielt der Wolf eine Rolle, weil er für diese insbesondere ein Symbol der ungezähmten Urkraft und zugleich Ehrlichkeit der Natur ist.
In den zurückliegenden Jahrhunderten wurde der Amarok aber auch ein Symbol für den zunehmenden Konflikt zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.
Die uns in Märchen und Legenden "anschaulich" geschilderte Geschichte der Verfolgung des Wolfs ist beispielhaft für die Schicksale zahlloser anderer bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Über 100 Jahre nach dem es bei uns in Deutschland keine Wolfsrudel mehr gegeben hat, findet gegenwärtig eine "freiwillige" Rückkehr der Wölfe statt. Diese Rückkehr ist jedoch nicht konfliktfrei. Wolfsmanagement ist in aller erster Konfliktmanagement. Wissenschaft und Forschung sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit können einen wichtigen Beiträg für einen sachlichen und fachlich korrekten Umgang mit dem Thema "Wolf" leisten.
Auf AmarokTV werden vielfältige Informationen rund um das Thema "Natur und Landschaft erleben“ präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt liegt bei Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Medien zum Thema "Wolf" in Skandinavien, insbesondere Schweden.
AmarokTV will informieren, sensibilisieren, anregen sich zu engagieren oder auch einfach nur zum Anschauen einladen.

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News

Raubtier-Blogg startet

Die Landesregierung der schwedischen Provinz Värmland startet einen Raubtier-Blogg. Ziel ist es u.a. Interessierte die "Raubtierarbeit" der Verwaltung näher zu bringen. Aktuell soll vor allem über die ab dem 2. Januar  beginnende Lizenzjagd auf den Wolf berichtet werden. Von den 27 Wölfen, die in diesem Rahmen in Schweden zum Abschuss freigegeben wurden, können 9 in Värmland erlegt werden.

Lizenzjagd auf den Wolf verstößt gegen EU-Recht

Der schwedische Naturschutzverband vertritt die Auffassung, dass die beschlossene Lizenzjagd auf Wölfe in Schweden gegen EU-Recht hinsichtlich der geltenden Arten- und Habitatdirektive verstößt.
"Wir werden jetzt eine formelle Beschwerde an die EU-Kommission schicken, dass eine Lizensjagd auf eine geschützte Art zu gelassen wird. Die Arten müssen einen günstigen "Erhaltungsstatus" erreichen, dies trifft absolut nicht auf die von Inzucht betroffene schwedisch-norwegische Wolfspopulation zu." so  Oscar Alarik, Jurist beim Naturschutzverband.

Wolf am 1. Weihnachtsfeiertag in Härjedalen geschossen

Zur Mittagszeit des 1. Weihnachtsfeiertages wurde ein Wolfsrüde östlich von Ljusnedalen (in Härjedalen, Schweden) geschossen. Die Jagd dauerte nur 7 Minuten, weil sie von einem Helikopter aus erfolgte und die Wolfsspur im Schnee gut zu sehen war. Es handelte sich um eine sog. Schutzjagd. Seit dem Sommer hielt sich der Wolf im Gebiet der Samengemeinde Mittådalen auf und soll große Probleme für die Rentierhaltung verursacht haben.

Quelle:
http://svt.se/2.55755/1.1826886/varg_skjuten_i_mittadalen?lid=senasteNyt...

Steht der älteste Baum der Erde in Schweden?

Im Fulufjäll Nationalpark (Dalarna, Mittelschweden) haben Wissenschaftler 2008 einen faszinierenden Fund gemacht. Unter der Krone einer Fichte fanden sie 4 genetisch identische Generationen dieses Baumes deren Alter mit 375, 5660, 9000 und 9550 Jahre bestimmt wurde. Weil Fichten sich durch Wurzelausschlag/Ableger verjüngen können, war es möglich das exakte Kopien (Klone) des Baum entstanden. Mit Hilfe der Radiokarbon-Datierung (C14-Methode) wurde das Alter exakt bestimmt.

Erneut Wolf auf der B 156 überfahren

Am Sonntag, den 13. Dezember 2009, wurde nun schon der vierte Wolf auf der Bundenstraße 156 im Landkreise Görlitz überfahren. Die Straße führt zwischen zwischen Boxberg und Weißwasser durch das Territorium von einem der 6 Lausitzer Wolfsrudel. Es handelte sich um einen einjährigen Rüden. Wenige Wochen vorher wurde an gleicher Stelle Anfang Oktober ein Welpe des Rudels überfahren worden.

Jagd auf 10 % der Wölfe in Schweden

Das staatliche Naturschutzamt Schwedens hat 27 Wölfe für die Lizensjagd vom 2. Januar bis zum 15. Februar 2010 zum Abschuss frei gegeben. Dies entspricht gut 10 % des Wolfsbestandes.
Es gibt seit längerem die sog. Schutzjagd auf den Wolf (skyddsjakt) und nun wurde dazu die Lizensjagd eingeführt. Das Naturschutzamt folgt damit dem Reichstagsbeschluss zum Raubtiermanagment, womit die Akzeptanz für Raubtiere erhöht werden soll.

Helikopterjagd auf einen Wolf in Schwedisch Lappland

Ein Wolf darf mit dem Helikopter gejagt werden. Das staatliche Naturschutzamt (Naturvårdsverket) hat diese "Jagd" in der Samengemeinde Östra Kikkejaure (in der Nähe der nordschwedischen Stadt Arvidsjaure) genehmigt. Dort sollen von diesem Wolf ungefähr 10 Rentiere getötet und zwei verletzt worden sein. Mitarbeiter des Amtes haben 3 getötete Rene bestätigt. Das reichliche Vorkommen von Raben deutet laut Naturvårdsverket aber noch auf mehr Kadaver in der Umgebung hin.

neuer Film auf AmarokTV

Liebe Naturfreunde,

im April waren wir in Schweden unterwegs, um u.a. den Nationalpark Store Mosse in Småland zu erkunden. Dabei sind etliche Filmaufnahmen entstanden von denen ich einen ersten Teil zusammengeschnitten und vertont habe. Die Zuschauer erfahren darin einiges über die Vogelwelt und die Geschichte des Nationalparks. Natürlich kann man auch einfach die Bilder auf sich wirken lassen. Viel Spaß also mit dem Teil 1 von "Store Mosse - Großes Moor".

Wolf schwimmt durchs Schärengebiet

Mitte November wurde ein Wolf fotografiert als er einen Meeresarm zwischen den Schäreninseln Orust und Vindön in Westschweden nördlich von Göteborg durchschwamm.
"Ich sah den Wolf ins Wasser springen, dann nahmen wir das Boot, um uns das genauer anzusehen." sagtePatrik Fjälling, dem der Schnappschuss gelang.

Alan auf Fernwanderung

Einer der im März 09 mit einem Peilsender versehenen Lausitzer Wölfe hat eine weite Wanderung  unternommen. In zwei Monaten durchwanderte der Wolf "Alan" Polen und hielt sich seit Ende Juni einige Wochen in Weißrussland auf. Mittlerweile ist er in Litauen angekommen.

(Quelle: www.nabu.de)

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Outdoortouren im Nordland

http://www.wolflandtours.de/